Wetter- und Warnlage

Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Baden-Württemberg

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Montag, 19.02.18, 20:30 Uhr


Nachts bedeckt, verbreitet Frost und vereinzelt Glätte. Am Dienstag verbreitet Hochnebel, im höheren Bergland leichter Dauerfrost.


Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden:
Unter leichtem Hochdruckeinfluss bleibt eine mäßig kalte und feuchte Luftmasse in Baden-Württemberg vorhanden.

In der kommenden Nacht tritt verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -7 Grad auf. Örtlich muss auf Glätte durch Reif oder geringfügigen Schneefall geachtet werden.

Am Dienstag hält leichter Dauerfrost im höheren Bergland an.


Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zu Dienstag hält sich starke Bewölkung, aus der hier und da ein paar Schneeflocken fallen können. Nebelfelder entstehen allenfalls vereinzelt. Bei Tiefstwerten zwischen -1 und -7 Grad kann stellenweise Glätte durch Reif oder geringfügigen Schneefall auftreten. 


Am Dienstag bleibt es meist bedeckt und es können vor allem im Bergland vereinzelt ein paar Schneeflocken fallen. Auflockerungen gibt es kaum, allenfalls in Nordbaden gibt es Chancen auf etwas Sonne. Die Temperatur steigt auf -1 Grad im Bergland und +5 Grad am Oberrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost.

In der Nacht zum Mittwoch lockern die Wolken gebietsweise auf. Im Südosten bleibt es jedoch meist stark bewölkt. Hier fällt noch etwas Schnee, der stellenweise für Glätte sorgt. Die Tiefstwerte liegen zwischen -2 und -7 Grad, wobei sich örtlich Reifglätte bilden kann. Auf Schwarzwaldgipfeln treten erste stürmische Böen aus Nordost auf.


Am Mittwoch bleibt es vor allem südlich der Donau bis zum Nachmittag noch stark bewölkt. Sonst zeigt sich häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 Grad im höheren Bergland und +6 Grad am Oberrhein. Der schwache bis mäßige Nordostwind frischt in Böen auf, im Hochschwarzwald auch stark. Am Feldberg kommt es zu Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag ist es meist nur gering bewölkt und trocken. Im Süden bilden sich Hochnebelfelder. Die Tiefstwerte liegen zwischen -3 und -9 Grad. Örtlich kann es zu Reifglätte kommen. Im Hochschwarzwald treten stürmische Böen, am Feldberg vereinzelt auch schwere Sturmböen auf.


Am Donnerstag ist es in der Nordwesthälfte erneut heiter. Im Südosten lässt der Hochnebel der Sonne allenfalls am Nachmittag eine Chance. Es bleibt trocken. Die Temperatur steigt auf -3 Grad im Südschwarzwald und bis +5 Grad im Kraichgau. Der mäßige Nordostwind lebt stark böig auf, auf Schwarzwaldgipfeln muss mit schweren Sturmböen gerechnet werden. 

In der Nacht zum Freitag ist es verbreitet klar. Südlich der Alb bilden sich erneut Hochnebelfelder aus, aus denen auch mal ein paar Schneeflocken fallen können. Besonders dort muss bei Tiefstwerten zwischen -4 und -9 Grad auf Glätte geachtet werden. Im Hochschwarzwald bleibt es bei starken bis stürmischen Böen, in Gipfellagen bei schweren Sturmböen aus Nordost.


Deutscher Wetterdienst, VBZ/NWZ Offenbach, Crouse/Kronfeldner