Grünlandtemperatur am 22.02. erreicht

Am 22.02. wurde die Grünlandtemperatursumme von 200 erreicht. So früh wie noch nie, seit der Wetteraufzeichnung 2008/2009 .

Auszug aus Wikipedia:

Die Grünlandtemperatursumme (GTS) ist eine Spezialform der Wachstumsgradtage, die in der Agrometeorologie verwendet wird. Sie wird herangezogen, um in Mitteleuropa den Termin für das Einsetzen der Feldarbeit nach dem Winter zu bestimmen.
Eine Wärmesumme ist allgemein eine gewisse Lufttemperatur eines Tages über die Tage einer Periode aufsummiert. Dabei verwendet man besonders die kumulierte korrigierte GTS, die nach Monat gewichtet wird:
 es werden ab Jahresbeginn alle positiven Tagesmittel erfasst. Im Januar wird mit dem Faktor 0,5 multipliziert, im Februar mit dem Faktor 0,75, und ab März geht dann der „volle“ Tageswert (mal Faktor 1) in die Rechnung ein.
Wird im Frühjahr die Summe von 200 überschritten, ist der nachhaltige Vegetationsbeginn erreicht. Hintergrund ist die Stickstoffaufnahme und -verarbeitung des Bodens, welcher von dieser Temperatursumme abhängig ist.

Sturmtief Sabine Sonntag 09.02. bis Dienstag 11.02.2020

12.02.2020

Bilanz nach dem Sturmtief

Nachstehend ein Bericht des Stadtanzeigers, die Wochenzeitung der Ortenau, Ausgabe 7 vom 12.02.2020:

Ortenau (rek). Das große Aufräumen nach dem Sturmtief „Sabine“: Mit einem blauen Auge davon gekommen, so lautet die allgemeine Einschätzung auch vom Landratsamt nach dem zwei Tage andauernden Sturm. 230 Einsätze waren zu verzeichnen, bei denen insgesamt 34 Feuerwehren zwischen Sonntagabend und Dienstagvormittag im Einsatz waren, lautet die Bilanz des Kreisbrandmeisters Bernhard Frei. Zugausfälle im regionalen und überregionalen Bahnverkehr von Deutscher Bahn und SWEG haben Pendler und Reisende vor allem am Montag teilweise vor Herausforderungen gestellt. Auch der Straßenverkehr war massiv betroffen: Zwischenzeitlich mussten die Straßenmeistereien zahlreiche Bundes-, Landes- und Kreisstraßen aufgrund umgestürzter Bäume für den Verkehr sperren.

Versicherungsfragen

Jetzt stellen sich bei den verschiedenen Schäden für die Betroffenen auch die Versicherungsfragen. „Am einfachsten ist die Regelung bei beschädigten Autos“, erklärt Michael König aus Appenweier, Bezirksvertreter des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute. Schäden durch umgestürzte Bäume, verwehte Bauzäume oder Dachziegel: „Die Kaskoversicherungen zahlen abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligungen, aber ohne Rabattrückstufung“, erklärt König. Die Gebäude- und Hausratversicherungen von Eigentümern und Mietern seien ab der Windstärke 8, also 62,1 Stundenkilometern und mehr, für Schadenersatz zuständig. Anders sei die Situation bei Regenwasser im Keller: Über die notwendige Elementarschadenversicherung würden in Deutschland nur 43 Prozent der Immobilieneigentümer verfügen. Wichtig sei, zeitnah auch Dächer auf mögliche Schäden zu inspizieren. Alle Schäden sollten in jedem Fall zügig der Versicherung gemeldet werden.

Einen Schaden zwischen 80.000 und 100.000 Euro erlitt die Gemeinde Schwanau, als der Sturm Teile des Daches des Kindergartens in Allmannsweier abdeckte. Kinder und Erzieherinnen kamen dabei mit dem Schrecken davon. Glimpflich waren auch die Folgen für den Straßenverkehr. So meldete die Polizei zwei Unfälle, bei denen Lastwagen durch Windböen Teile der Ladung sowie ganze Container verloren.

Schienenverkehr

Im Schienenverkehr kann die Deutsche Bahn den Streckenabschnitt der Schwarzwaldbahn zwischen Hausach und Villingen weiterhin nicht befahren, so eine Bahnsprecherin. Im Laufe des Dienstags seien die meisten Züge, bis auf wenige Ausfälle, wieder fahrplanmäßig verkehrt. Die Ortenau-S-Bahn der SWEG, so deren Sprecher, habe nach der Einstellung am Sonntagabend am Montagvormittag wieder sukzessive den Betrieb aufgenommen, wenn auch teilweise mit Verspätungen. Die Strecke zwischen Hausach und Freudenstadt sei bis zum Montagabend am längsten gesperrt gewesen.

Stromausfälle

Nach weiteren starken Böen in der Nacht zum Dienstag registrierte das E-Werk Mittelbaden zuletzt für den Bereich von Hornberg-Reichenbach Stromausfälle durch beschädigte Leitungen. In der Nacht zum Montag, so eine Sprecherin, seien Stromausfälle in Teilen von Sasbach, Sasbachwalden, Fischerbach, Hornberg, Oberharmersbach und Wolfach festgestellt und in den meisten Fällen „zeitnah“ wieder behoben worden.

25.000 Festmeter Sturmholz

Bäume stürzten nicht nur auf Häuser und Straßen. Für den Wald zieht Hans-Georg Pfüller, Leiter des Waldwirtschaftsamts, die Bilanz von 25.000 Festmetern Sturmholz. Vereinzelte Schadenschwerpunkte seien dabei im Forstbezirk Wolfach zu verzeichnen. Zum Vergleich: Beim Sturm „Lothar“ wurden 350.000 Festmeter zerstört. Der genaue Schaden werde aber erst in den kommenden Tagen absehbar sein.

 

10.02.2020 

Die stärkste Böe am Montag vormittag bis jetzt: 72,4 km/h um 09.15 Uhr.


Wie war die Nacht?

Guten Morgen,

ich hoffe alle sind ohne Schäden durch die unruhige Nacht gekommen. Aktuell ruht auch, Stand jetzt 07.00 Uhr, bis 08.00 Uhr der Bahnverkehr.

Die stärkste Windböe am Sonntag gab es um 22 Uhr mit 78,9 km/h. In der Zeit von 00.00 Uhr bis 06.00 Uhr wurde der Sturm, bezogen auf Kappel-Grafenhausen, leicht schwächer. Die stärkste Böe in der zweiten Nachhäflte gab es um 00.25 Uhr und um 00.55 Uhr mit 70,8 km/h.

Spitzenböen 5 Uhr bis 6 Uhr – km/h:

178 Feldberg (Gipfel)
156 Belchen
146 Hornisgrinde
139 Hohentwiel
122 Krunkelbachhütte
117 Triberg
117 Villingen
115 Schauinsland
113 Wörth
113 Freiburg (Munzingen)
113 Freiburg (Ebnet)
109 Klippeneck
107 Breitnau
107 Bad Dürrheim
104 Hinterzarten
104 Feldberger Hof
104 St. Georgen
104 Rastatt
102 Rheinstetten
100 Jestetten
100 Bad Teinach

(Quelle: Messnetz MeteoGroup)

Kommt alle gut durch den Tag!


09.02.2020

Hier ein aktueller Bericht von „Schwarzwaldwetter“ zur Sturmlage:

Wie sehr wird der Oberwind nach unten durch gemischt?

Als Oberwind bezeichnet man grob die Winde in einer Höhe von 1000 bis 1500 Metern Höhe. Daher stellt sich diese Frage in höheren Lagen des Schwarzwalds nicht: Oberhalb von 800 Metern sind in der zweiten Hälfte der kommenden Nacht und am Morgen Orkanböen wahrscheinlich. Dabei muss die Windrichtung beachtet werden: Orte, die nach Südwesten windgeschützt sind, bekommen weniger ab, Orte mit freier Flanke nach Südwest entsprechend mehr.

Doch zurück zur Frage: Wie viel kommt von diesem Wind auch unten im Tiefland an? Im Umfeld der Kaltfront, die uns am morgigen frühen Morgen passiert, kommt es zu konvektiven Umlagerungen, also kurzen starken Schauern. Während dieser Schauer wird die Luft vertikal umgewälzt, so dass der Oberwind auch im Tiefland ankommen kann.

Zwar gehen wir derzeit nicht davon aus, dass dies eins zu eins geschieht, Vorsicht sollte dennoch geboten sein.

„Auf dem Papier“ reicht es am Rhein „nur“ für Böen von 60 – 80 km/h, das wären Sturmböen der Stärke 9. Durch Vertikalimpulse kann es im Umfeld der Front aber auch einzelne Böen 10 – 11 geben, selbst ganz vereinzelte Orkanböen sind denkbar.

Das Schwere ist nun, dass man diese Vertikalimpulse nur schwer vorhersagen kann. Daher ist es richtig, darauf hinzuweisen, dass sie auftreten KÖNNEN. Falsch wäre es aber, Panik zu verbreiten und so zu tun, als ob sie sicher auftreten WERDEN.

Kurzum: Sturmböen und schwere Sturmböen sind im Tiefland zwischen 3 Uhr und 9 Uhr morgen wahrscheinlich bis sicher, Böen darüber sind möglich, keineswegs aber sicher.

Im Schwarzwald oberhalb von 900 Metern gibt es glatten Orkan, am Feldberg extremen Orkan. Das IST sicher!

Windvorhersage Europa (Quelle: DWD)

 

 

Grafiken / Vorhersagen von Meteomedia der Wetterstationen Rust und Lahr:


 

DWD Thema des Tages vom 09.02.2020 / Schwere Sturmlage – Ablauf und Windgeschwindigkeiten

Die Medien überschlagen sich dieser Tag mit Schlagzeilen zu Sturmtief „Sabine“. Im heutigen Tagesthema werden der genaue Ablauf, die Sturmhöhepunkte und die Ursachen dafür erläutert.

Von „Monster- und Megasturm“ ist in einigen Medien die Rede. Sturm „Sabine“ soll ab dem Vormittag mit Gewittern, Starkregen und Orkanböen auf Deutschland treffen. „Sabine bringt Böen bis 180 km/h“. Das mediale Feuerwerk überschlägt sich dieser Tage. Im heutigen Thema des Tages soll etwas Klarheit geschaffen werden, wie der genaue Ablauf der schweren Sturmlage in etwa sein wird.

Derzeit ist in vielen Regionen Deutschlands die Windsituation noch entspannt, oftmals ist es sogar noch windschwach. Je weiter man im Südosten des Landes lebt, desto länger wird dies auch so bleiben. Südlich der Donau, beispielsweise, wird man den auflebenden Wind sogar erst in der zweiten Hälfte der kommenden Nacht zum Montag wahrnehmen. Anders im Westen und Nordwesten, wo im Laufe des Vormittags bereits schon die ersten stürmischen Böen gemessen werden. Warum ist das so? Zunächst einmal muss man sich die Zugbahn von Tief „Sabine“ vor Augen führen. Das Zentrum von „Sabine“ befindet sich derzeit knapp nördlich von Schottland und wird sich im Laufe des Tages und der kommenden Nacht zur Norwegischen Küste verlagern. Damit wird klar, dass der Nordwesten viel näher am Tiefzentrum liegt und damit auch eher in den Bereich des Sturms gelangt.

Dazu kommt noch ein zweiter Aspekt, wofür man wissen muss, dass knapp über unseren Köpfen der Wind oft viel stärker weht, als direkt am Boden. Interessant können vor allem die Höhenbereiche zwischen 500 und 1500 m sein. Allerdings braucht es dafür einen Impuls, der die hohen Windgeschwindigkeiten auch zum Boden bringt. Aufgrund der stabilen Verhältnisse klappt das tagsüber noch nicht. Es sei denn man begibt sich auf die Berge, in den besagten Höhenbereich. So werden auf dem Brocken bereits jetzt Orkanböen von mehr als 120 km/h gemessen. Das ist wohl auch der Grund, warum in manchen Medien bereits vom Sturmbeginn am Sonntagvormittag die Rede ist. Davon merkt aber der Großteil der Bevölkerung vorerst noch nichts.

Richtig interessant wird es dann im Laufe des Nachmittags zunächst im Westen und Nordwesten, wo die ersten Sturmböen und schweren Sturmböen (also 80 bis 100 km/h) in tiefen Lagen zu erwarten sind. Auch weiter im Osten und Süden wird dann der Wind etwas aufleben, aber noch mit „angezogener Handbremse“ (50 bis 70 km/h). Auf den Bergen weht dann voller Orkan mit mehr als 120 km/h, auf dem Brocken (und nur dort!) nähern wir uns den angesprochenen 180 km/h.

Der Höhepunkt der Windlage ist in vielen Teilen des Landes in der Nacht auf Montag zu erwarten, wenn die Kaltfront von Tief „Sabine“ südostwärts vorankommt. Und da kommen wir nochmal zurück auf den Wind in etwa 500 bis 1500 m. Mit der Kaltfront und den damit eingelagerten Gewittern ist es möglich die hohen Windgeschwindigkeiten bis zum Boden herunterzumischen. Entsprechend treten mit der Kaltfrontpassage nicht überall, aber eben gehäuft Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 km/h auf.

Die Regionen südlich der Donau werden von den stärksten Winden erst ausgangs der Nacht erreicht. Dort ist dann bis zu den Mittagsstunden mit Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und lokal 130 km/h zu rechnen. Die lange Andauer ist einem weiteren lokalen Phänomen geschuldet, dass wir Leitplankeneffekt nennen. Verantwortlich dafür sind die Alpen: Mit Annäherung der Kaltfront wird die Luft zwischen ihr und den Alpen quasi eingequetscht, was zu einer Verstärkung des Windes führt. Man kann sich das wie bei einem Gartenschlauch vorstellen, wenn man die Öffnung immer mehr schließt, um beispielsweise weiter entfernt liegende Gartenbereich zu bewässern. Auch sonst muss in den Vormittagsstunden in der gesamten Südhälfte in Verbindung mit Schauern und Gewittern noch mit schweren Sturmböen und einzelnen orkanartigen Böen gerechnet werden (90 bis 110 km/h) . In den Nachmittagsstunden beruhigt sich die Windsituation dann auch dort.

Kurz zusammengefasst: Die Windgeschwindigkeiten steigern sich im Tagesverlauf von Nordwest nach Südost allmählich. Der Höhepunkt wird mit der Passage der teils gewittrig durchsetzen Kaltfront in der Nacht auf Montag erwartet. Im äußersten Südosten kommt der Wind erst ausgangs der Nacht richtig in Fahrt. In der Südhälfte hält die Unwettergefahr bis Montagmittag an.

Für viele der (Horror)schlagzeilen in den Medien ist indes einzig und allein der Brocken mit seiner exponierten Lage verantwortlich.

Dipl.-Met. Marcus Beyer

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 09.02.2020

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Kaltfront von Tief PETRA

Die Kaltfront von Tief PETRA hat uns in der Nacht vom 03. auf den 04. Februar passiert, glücklicherweise zahmer als vom DWD befürchtet. Hier in Kappel-Grafenhausen lag die stärkste Windböe nachts um 02.40 Uhr bei 62,8 km/h.

Stellenweise kam es bis ins Tiefland zu orkanartigen Böen (z.B. Heilbronn: 107 km/h, Harburg: 110 km/h, Mühldorf am Inn: 110 km/h, Lindau: 115 km/h), in höheren Lagen sowie im südlichen Alpenvorland wehte der Wind teils mit voller Orkanstärke (z.B. Stötten: 121 km/h, Altenstadt: 122 km/h, Zugspitze: 145 km/h).

Pressemitteilung DWD: Deutschlandwetter im Jahr 2019 / Rückblick Temperatur

Nachfolgend ein Auszug aus zwei Pressemitteilungen des DWD zum Wetterjahr 2019, bezogen auf Deutschland bzw. im letzten Teil auf Baden-Württemberg. Interessant, wie sich die Werte zu den rein lokalen Werten bei wetter77966.de unterscheiden, siehe hier https://www.wetter77966.de/rueckblick-2019/ .

Zweitwärmstes Jahr seit 1881 – Niederschlagsarm und sonnenscheinreich

Wie bereits die meisten der vorangegangenen Jahre, so verlief auch 2019 in Deutschland wieder zu trocken, mit mehr Sonnenschein als üblich und vor allem deutlich zu warm. Es war sogar das zweitwärmste Jahr seit dem Beginn von regelmäßigen Messungen 1881. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

2019 begann mit einem niederschlagsreichen Januar. Wolken stauten sich an den Nordrändern der Berge und führten dort zu lange nicht erlebten Schneemassen. Der Februar zeigte sich dagegen als sonnenscheinreichster Monat seit Messbeginn und mit sehr hohen Temperaturen bereits richtig frühlingshaft. Im März fegte eine ganze Reihe von schweren Stürmen über das Land, bevor der April mit trockenem und häufig sehr warmem Wetter schon einen Vorgeschmack auf den Sommer brachte. Völlig anders der Mai: Nach 13 zu warmen Monaten hintereinander verlief er sehr kühl und nass. Doch folgte der wärmste und sonnigste Juni seit Messbeginn. Dies war der Auftakt eines weiteren erheblich zu trockenen und extrem heißen Sommers, der alle vorangegangenen noch an Hitze übertraf. Flüsse trockneten aus und auch die Wälder litten unter der großen Trockenheit. Im September begann eine Periode mit mehr Niederschlag, die mit kurzen Unterbrechungen bis Weihnachten anhielt und die Dürre allmählich beendete.

Im Juli extreme Hitzewelle mit über 40 Grad an drei aufeinander folgenden Tagen

Miteiner Mitteltemperatur von 10,3 °C war das Jahr 2019 zusammen mit dem Jahr 2014 das bisher zweitwärmste in Deutschland beobachtete Jahr seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1881. Der lineare Trend über den Zeitraum 1881 bis 2019 beträgt +1,6 K. 9 der 10 wärmsten Jahre in Deutschland lagen innerhalb der letzten 20 Jahre. Während der letzten 32 Jahre traten nur zwei unterdurchschnittlich warme Jahre auf (bzgl. des Referenzzeit-raums 1961-1990).

Großen Anteil daran hatten elf zu warme Monate, sowie die extreme Hitze Ende Juli, als die Temperatur an 23 Messstellen auf 40,0 °C oder darüber kletterte. Am höchsten stieg die Temperatur dabei am 25. Juli in Lingen im Emsland mit dem neuen deutschen Rekord von 42,6 °C. Den kältesten Wert meldete Deutschneudorf-Brüderwiese am 21. Januar mit -18,6 °C.

Langfristige Entwicklung der Temperatur bis 2019

Der lineare Trend über den Zeitraum 1881 bis 2019 beträgt +1,6 K. 9 der 10 wärmsten Jahre in Deutschland lagen innerhalb der letzten 20 Jahre. Während der letzten 32 Jahre traten nur zwei (1996, 2010) unterdurchschnittlich warme Jahre auf (bzgl. des Referenzzeitraums 1961-1990).

Für die Jahreszeiten ergeben sich inkl. der Daten des Jahres 2019 nun folgende Trends:

Frühling: März-April-Mai, 1881-2019 +1,6K
Sommer: Juni-Juli-August, 1881-2019 +1,5K
Herbst: September-Oktober-November, 1881-2019 +1,5K
Winter: Dezember-Januar-Februar, 1882-2019 +1,5K
 

Erneut zu wenig Niederschlag

Mit rund 730 Litern pro Quadratmeter (l/m²) erreichte 2019 nur 93 Prozent des Solls von 789 l/m². Der wenigste Niederschlag fiel vom Thüringer Becken bis zur Leipziger Tieflandsbucht, wo lokal nur etwa 350 l/m² zustande kamen. Den meisten Regen und Schnee erhieltdas Allgäu mit bis zu 2450 l/m². Die größte Tagessumme meldete Kreuth-Glashütte bei Bad Tölz am 28. Juli mit 138,9 l/m², die höchste Schneedecke abseits der Berggipfel Anger-Stoißberg bei Bad Reichenhall am 13. Januar mit 240 cm.

Sonnenschein deutlich im Plus

Mit etwa 1800 Stunden übertraf der Sonnenschein sein Soll von 1544 Stunden um 18 Prozent. Am längsten zeigte sich die Sonne am Hochrhein mit rund 2120 Stunden, am wenigsten im Norden und im Sauerland mit örtlich unter 1500 Stunden.

Baden-Württemberg:

Im Jahr 2019 war Baden-Württemberg mit 9,9 °C (8,1 °C) das zweit-kühlste und mit gut 935 l/m² (980 l/m²) das zweitniederschlagsreichste Bundesland. Die Sonne zeigte sich etwa 1900 Stunden (1607 Stunden). Im Januar fielen an den Nordrändern der Gebirge örtlich über 350 l/m². Die großen Mengen gingen vielfach auch als Schnee nieder: Am 13. Januar lagen in Wangen im Allgäu 72 und am 29. in Freudenstadt-Kniebis sogar 120 cm Schnee. Am 20. Mai fielen in Baiersbronn-Ruhestein im Schwarzwald 93,3 l/m². Am 25. Juli erreichte die Temperatur in Waghäusel-Kirrlach mit 39,8 °C fast die 40 Gradmarke. Am 20. Dezember stieg das Quecksilber in Elzach-Fisnacht im Schwarzwald und in Weingarten bei Ravensburg jeweils auf ungewöhnlich milde 18,1 °C. Rheinfelden am Hochrhein war im Jahr 2019 mit etwa 2120 Stunden die sonnenscheinreichste Station Deutschlands.

Das Wetter in Kappel-Grafenhausen im Jahr 2019

Hallo zusammen,

das Jahr 2019 steht vor dem „Abschluss“, das neue Jahr 2020 wartet mit 12 neuen Kapiteln auf uns. Zeit für einen kurzen meteorologischen Jahresrückblick in Zahlen, bezogen auf den Standort von wetter77966.de:

Jahrestemperatur Durchschnitt: 12,21°C / +1,41°C über Normalwert ( Vorjahr: 12,84°C )
Temperatur 2 mtr. über Boden min: -6,0°C am 22.01.2019 ( Vorjahr: -9,7°C am 28.02.2018)
Temperatur 2 mtr. über Boden max: 38,1°C am 25.07.2019 ( Vorjahr: 37,4° am 04.08.2018 )

Sonnenschein : rund 2.100 Sonnenstunden ( Vorjahr: 2187 )

Eistage Tmax <0°C: 4 ( Vorjahr: 2 )
Frosttage Tmin <0°C: 50 ( Vorjahr: 52 )
Bodentemperatur Frost Tmin <0°C: 49 ( Vorjahr: 52 )
kalte Tage Tmax <10°C: 88 ( Vorjahr: 100 )
warme Tage >= 20°C: 149 ( Vorjahr: 170 )
Sommertage >= 25°C: 86 ( Vorjahr: 115 )
heiße Tage >= 30°C: 34 ( Vorjahr: 45 )
Tropennächte: 3 ( Vorjahr: 4 )
erster Frost im Winter 2019/2020: 10.11.2019
letzter Frost im Winter 2018/2019: 06.04.2019

Niederschlag : 743,0 ltr./qm ( Abweichung -91,8 ltr/qm, Normalwert 835 ltr/qm ) ( Vorjahr: 596 )
Regentage: 211 ( Vorjahr: 180 )
Regentage > 20,0 l/qm: 3
Starkregen-/Unwetter > 45,0 l/qm innerhalb nur 30 Minuten am 27.07.

stärkste Windböe am 10.02. mit 69,2 jm/h ( Vorjahr: 74,0 )

Ich wünsche einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt, viel Gesundheit und immer unwetterfreies Wetter!

Michael Klumpp

Ende der Hitzewelle mit Unwetter und Starkregen

Die zweite Hitzewelle des Jahres wurde heute, am 27.07. durch ein Unwetter „Gewitter mit heftigem Starkregen“ beendet.

In nur 30 Minuten wurden rund 47 ltr. / qm Niederschlag gemessen. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung 2008 von wetter77966.de sind noch nie derartige Regenmengen in so kurzer Zeit aufgetreten.

Die Feuwerwehr musste innerhalb von Grafenhausen – auch direkt bei uns – Wasser in Schächten und Keller abpumpen.

Die Klimaveränderung und Klimaerwärmung sind nicht mehr weg zu diskutieren …

 

 

DWD Thema des Tages vom 22.07.2019 / Wochenausblick – die nächste Hitzewelle ist im Anmarsch!

Nachdem das vergangene Wochenende zwar einerseits sommerliche Temperaturen, andererseits aber auch verbreitet Regen gebracht hat, steht uns in der heute (Montag, 22.07.) beginnenden Woche eine neue Hitzewelle bevor.

Die für diese Entwicklung verantwortlichen Protagonisten sind einerseits ein Hoch namens YVONNE und andererseits ein Tiefdruckgebiet, welches aktuell noch namenlos bei Neufundland zu finden ist. Letzteres muss erst noch den weiten Weg über den Atlantik zurücklegen, um in unser Wettergeschehen einzugreifen. YVONNE liegt mit Ihrem Schwerpunkt (eine zugegebenermaßen unhöfliche, aber meteorologisch richtige Formulierung) aktuell über dem Alpenraum und greift nach Süden bis weit ins westliche Mittelmeer, nach Norden dagegen bis zur Nord- und Ostsee aus. Da YVONNE sich in den nächsten Tagen zögerlich nach Osten verlagert, kommen wir in Deutschland Schritt für Schritt auf ihre Westseite, so dass die Strömung auf Südwest dreht und somit zunehmend subtropisch heiße Luft nach Mitteleuropa transportiert wird.

Diese Entwicklung kommt aber in der ersten Wochenhälfte noch nicht so richtig in Schwung. Das liegt zum einen an der oben skizzierten zögerlichen Verlagerung des Hochs, zum anderen aber auch an den geringen Druckunterschieden im Bereich des Hochs und dem in der Folge nur schwach ausgeprägten Wind.

Das ändert sich ab Mittwoch, insbesondere aber am Donnerstag. Denn dann hat es das o.g. Tief über den Atlantik geschafft und erreicht die Westküste Irlands. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch sein Status als „Namenloser“ beendet sein, mögliche Namen wären VINCENT oder WOLFGANG. Unabhängig von seinem Namen sorgt das Tief dafür, dass über Westeuropa der Luftdruck sinkt. Dies bedeutet aber auch, dass zwischen dem westeuropäischen Tief und der inzwischen über dem östlichen Mitteleuropa angekommenen YVONNE der Luftdruckunterschied und in der Folge der Wind zunimmt. Dadurch wird die heiße Luft dann etwas kräftiger angeschoben und kommt zügiger nach Norden voran.

Eine entsprechende Grafik finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2019/7/22.html. Dort sind statt der 2-Meter-Temperaturen die entsprechenden Werte in etwa 1,5 km Höhe abgebildet, da sich in dieser Höhe die Luftmasseneigenschaften klarer und ohne den Einfluss kleinräumiger bodennaher Strukturen zeigen. Letztendlich sind am Donnerstag folgende Höchsttemperaturen (in 2 Meter Höhe) zu erwarten: in Vorpommern um 31 Grad, von Nordfriesland bis an die Oder um 34 Grad und im großen Rest des Landes 36 bis 40 Grad. Lokal kann es am Rhein und seinen Nebenflüssen auch noch etwas heißer werden.

Ist das dann der Höhenpunkt der Hitzewelle? Ja und nein!

Ja, weil es am Freitag mit den Temperaturen – deutschlandweit betrachtet – wohl nicht noch höher geht. Im äußersten Westen scheint es nach aktuellem Stand am Freitag sogar ein paar Grad „kühler“ zu werden als am Donnerstag, weil dort schon kühlere Luft des Westeuropatiefs einsickert, was auch Schauer- und Gewitter zur Folge haben könnte.

Nein, weil der Freitag im weitaus größten Teil des Landes bezüglich der Temperaturen mit dem Donnerstag zumindest auf Augenhöhe liegt, und hier und da könnte der Freitag, ja nach lokalen Gegebenheiten, am Ende im Fotofinish auch die Nase vorne haben.

Der Samstag bringt dann im Westen, der Sonntag auch im Osten eine Abkühlung. Diese fällt aber insbesondere im Osten nur sehr verhalten aus, so dass die Höchstwerte am Sonntag im Westen um 30 Grad, in Osten weiterhin um 35 Grad liegen sollen.

Dipl.-Met. Martin Jonas

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 22.07.2019

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Sommer – Sonne – Hitze – Gewitter

Pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am 01.06. dreht der Sommer auf und die erste kleine „Hitzewelle“ für den Osten des Landes steht an. Die Hitzwarnungen des DWD für Montag sind aktiv. Heute wurden auch bereits die 30 Grad hier in Kappel-Grafenhausen geknackt! ( 32,2 Grad um 17.20 Uhr )

Leider lassen auch Gewitter und örtlich Unwetter nicht auf sich warten. Die Luft wird feuchter und im Verlauf des Montags kann es häufiger zu Schauern und Gewittern kommen – lokal mit Unwetterpotential ( Starkregen, Hagel, Sturm ).

Detaillierter Wetterablauf:
Heute Nachmittag sonnig. Am Abend im Südschwarzwald geringes Gewitterrisiko. Temperaturanstieg auf 25 Grad im Bergland und bis 32 Grad in der Kurpfalz. Schwacher, in Böen mäßiger bis frischer Wind aus bevorzugt östlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag gering bewölkt oder klar. Minima 17 bis 8 Grad.

Am Montag zunächst sonnig. Im Nachmittagsverlauf von Westen Bewölkungsaufzug, dabei örtlich Schauer und zum Teil auch unwetterartige Gewitter mit Hagel. Höchstwerte um 26 Grad im Bergland, sonst 28 bis 32 Grad. Mäßiger Westwind mit frischen Böen. Risiko für Sturmböen durch Gewitter. In der Nacht zum Dienstag vorübergehend schauerartiger Regen mit eingelagerten Gewittern. Im weiteren Verlauf nach Osten abziehende Wolken. Tiefstwerte 16 bis 12 Grad.

Am Dienstag Sonne, im Tagesverlauf vor allem über dem Bergland Quellwolkenbildung mit Schauern und Gewittern. Höchsttemperaturen 26 bis 32 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen, der in Gewitternähe stürmisch auflebt. In der Nacht zu Mittwoch nach raschem Abklingen der Schauer und Gewitter gering bewölkt. Niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen 17 bis 12 Grad.

Am Mittwoch zunächst sonnig. Ab dem Mittag örtlich Quellwolken mit Schauern und vor allem zum Abend zu vereinzelten unwetterartigen Gewittern mit Hagel. Temperaturanstieg auf Werte um 26 Grad im Bergland, sonst 28 bis 32 Grad. Zunächst schwacher variabler Wind, später südwestlicher Wind mit frischen Böen, Sturmböen bei Gewittern. In der Nacht zu Donnerstag erst stark bewölkt und gebietsweise schauerartiger Niederschlag, vereinzelt auch noch unwetterartige Gewitter mit Sturmböen. In der zweiten Nachthälfte nachlassend. Tiefstwerte 17 bis 12 Grad.

DWD Thema des Tages vom 17.05.2019

Ein schlafender Riese erwacht: Permafrost

Wenn Permafrostböden tauen, können gigantische Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Vermutlich noch mehr als bisher angenommen. Ein Überblick.

Wer schon einmal in Sibirien, auf Spitzbergen oder auf der Zuspitze war, stand schon einmal auf ihm: Dem Permafrost. Besonders in den letzten Jahren hat diese Bodenart mediales Interesse gewonnen, könnten doch durch das Tauen des Permafrosts große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre gelangen. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben nun neue Erkenntnisse veröffentlicht.

Was ist Permafrost?

Von Permafrost (oder Dauerfrost) wird gesprochen, wenn die Temperatur des Bodens in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Jahren ununterbrochen unter null Grad Celsius liegt (es ist quasi „permanent frostig“). Der Untergrund kann dabei aus Gestein, Sedimenten oder Erde bestehen und unterschiedlich große Eismengen enthalten. Meist reicht der Permafrost einige hundert Meter tief ins Erdinnere, im nordöstlichen Sibirien sogar bis zu einer Tiefe von circa 1,6 Kilometer. Ein typischer Permafrostboden besteht aus zwei Schichten: Der oberen, sogenannten „aktiven“ Schicht und der unteren sog. „gefrorenen“ Schicht. Die aktive Schicht taut jeden Sommer um ca. 15-100 cm auf. Während die Auftautiefe Aufschluss über kurzfristige Temperaturschwankungen gibt, zeigen die Permafrost-Temperaturen der unteren Schicht längerfristige Klimaveränderungen.

Wo gibt es Permafrostböden?

Tatsächlich gibt es mehr Permafrost als man vielleicht vermuten mag. Auf der Nordhalbkugel sind ein Viertel der Landfläche Permafrostböden, wobei der Großteil sich in der Polarregion, aber auch in hohen Gebirgen befindet. Selbst in Deutschland gibt es auf der Zugspitze alpinen Permafrost – noch. Denn nach einer Studie des Bayerischen Landesamts für Umwelt könnte dieser um das Jahr 2080 verschwunden sein. Tauender Permafrostboden hat allerdings nicht nur lokale, sondern weltweite Auswirkungen (siehe unten).

Was passiert, wenn Permafrost taut?

Im Permafrostboden sind Überreste von Pflanzen und Tieren konserviert, etwa wie in einer großen Kühltruhe. Wenn der Permafrostboden schmilzt, die Tür zur Kühltruhe also quasi aufgeht, kann diese organische Materie durch Mikroorganismen abgebaut werden. Dadurch gelangt Kohlenstoff, der in den Pflanzenresten gespeichert war, als Treibhausgas in die Atmosphäre. Und das sind gewaltige Mengen: Circa 1600 Milliarden Tonnen (entspricht 1600 Gigatonnen) Kohlenstoff schlummern im Permafrost und damit fast doppelt so viel wie in der Atmosphäre (etwa 830 Gigatonnen). Die Freisetzung von CO2 (Kohlendioxid) und CH4 (Methan) führt zu einer weiteren Erwärmung des Klimas und wirkt sich somit auf das gesamte Klimasystem aus. Aber nicht nur die Freisetzung der Treibhausgase ist ein Problem: In der Arktis sind Häuser, Straßen, Flughafen und Pipelines auf dem Dauerfrostboden errichtet. Wenn sich der Boden erwärmt, kann es zu Setzungen, Hangrutschungen, Kriechbewegungen, Murgängen oder Felsstürzen kommen. Menschen, die in Permafrostregionen leben, könnten also buchstäblich den Boden unter den Füßen verlieren, wenn der Boden wegsackt und Bauten mitreißt.

Welche neuen Forschungsergebnisse gibt es?

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben herausgefunden, dass insbesondere ein schnelles Abschmelzen der Böden weitreichendere Auswirkungen haben könnten als bisher angenommen. Denn durch abrupte Auftauprozesse (Stichworte Thermokarst, Thermoerosion oder Taurutschungen) werden im Gegensatz zum allmählichen Auftauen, das vorwiegend die Oberfläche betrifft und tiefere Bodenschichten nur sehr langsam erreicht, auch tieferliegende Kohlenstoffspeicher angegriffen und deutlich mehr Methan freigesetzt. Obwohl nach ersten Abschätzungen nur etwa 20% der Permafrostregion für solch schnelles Tauen anfällig ist, könnte sich (wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten) das sog. „Klimafeedback“ durch die zusätzlichen Kohlenstoffemissionen bis Ende des Jahrhunderts verdoppeln.  

Ein weiteres Forschungsprojekt zeigte nun, dass auch der submarine Permafrost, also der, der sich unter dem arktischen Meeresboden befindet, bisher fast vollständig vernachlässigt wurde. Besonders überraschend für die Wissenschaftler: 97% des submarinen Permafrostes schrumpft bereits. Weitere Infos zu den Forschungsprojekten und -ergebnissen des AWI finden sich in den untenstehenden Links.

Anmerkung: Weder das allmähliche oberflächennahe, noch das schnelle tiefe Tauen von Permafrost und die damit zusammenhängende Kohlenstofffreisetzung sind bisher in die Klimamodellrechnungen des Weltklimarates IPCC eingebaut. Möge also der „schlummernde Riese“, wie ihn die Autoren im Nature-Magazin nannten, nicht so schnell erwachen wie befürchtet.

Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 17.05.2019

Quelle und Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Start der Pollensaison

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit zweistelligen Temperaturen am Wochenende. Patienten mit Heuschnupfen, die auf Frühblüher besonders empfindlich reagieren, sollten jetzt anfangen, ihre antiallergischen Präparate einzunehmen, rät ein Experte.

Die steigenden Temperaturen am Wochenende und das Aufblühen der Natur werden voraussichtlich Folgen für Allergiker haben. Der verstärkte Pollenflug könnte bei ihnen Schnupfen, Niesen, juckende Augen oder auch Asthma verursachen. «Die Pollenkonzentration der Erle könnte sich verdoppeln. Besonders empfindliche Leute werden das merken», sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). Bereits seit der vergangenen Woche sei die Pollenanzahl der Frühblüher Erle und Hasel gestiegen. Dümmel rät Allergikern, ihre Medikamente am Wochenende griffbereit zu haben. «Wer besonders stark reagiert, sollte sie prophylaktisch jeden Morgen einnehmen», sagte Dümmel.

Die Pollen von Hasel und Erle sind zwischen Dezember und Ende März in der Luft. «Ab Temperaturen von fünf Grad lassen sie sich vereinzelt messen», sagte der Meteorologe. Der Dezember 2018 sei fast pollenfrei gewesen. Seit Mitte Januar gab es demnach nur geringe Belastungen durch Hasel und Erle. Ende März beginnt laut Dümmel der Pollenflug der Birke. Deren Blütezeit ist mit drei bis dreieinhalb Wochen sehr kurz, dafür aber heftig. Dabei werden deutlich mehr Pollen als bei Hasel und Erle auf einmal freigesetzt.

Quelle : https://www.pharmazeutische-zeitung.de

kurzer Jahresrückblick 2018

Hallo zusammen,

Zeit für einen kurzen (!) meteorologischen Jahresrückblick und Vergleich einiger Meßwerte :

Niederschlag : 596,0 ltr. / qm ( niederschlagärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2009 )
Jahrestemperatur : 12,84°C ( wärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation 2008, Platz 2 : 2014, Platz 3 : 2015 )
Sonnenschein : rund 2.187 Sonnenstunden ( sonnenreichstes Jahr seit Messbeginn 2009, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )
warme Tage >= 20°C : 170, Platz 2 : 2011, Platz 3 : 2009 )
Sommertage >= 25°C : 115, Platz 2 : 2017, Platz 3 : 2016 )
heiße Tage >= 30°C : 45, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )

Endlich Regen!

Meteorologischer Winteranfang am 01.12. – endlich kommt der lang ersehnte Regen!

Eine nun etwas länger anhaltende Westwetterlage lässt wiederholt Tiefs und deren Ausläufer über Deutschland hinwegziehen. Die Folge sind teils schauerartig verstärkte, teils auch länger anhaltende Regenfälle. Betroffen sind vor allem der Süden und Westen des Landes.

Am ersten Adventssonntag dieses Jahr wird es feucht und meist trüb, aber auch recht mild. Zu verdanken haben wir all dies Tief JADWIGA, dass morgen und am Montag langsam von den Britischen Inseln über die Nordsee, Dänemark und die Ostsee bis nach Skandinavien zieht. Dabei frischt der Wind auf, die Wolken sind meist dicht und es regnet teils kräftiger. Am Nachmittag sind im Westen auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Durch die Winde vom Atlantik wird es zudem wieder milder. Am Montag sind 12 bis 14 Grad möglich.

Eine weitere Mischfront erreicht uns im Tagesverlauf und bringt von Westen her neuen Regen. Dabei fallen binnen 24 Stunden im Rheintal 15 bis 25 Liter/qm. In den westlichen Staulagen des Schwarzwalds fallen bis heute Nacht 30 – 40 Liter, punktuell auch mehr. Bis Dienstag morgen bleibt uns die Dauerregenlage erhalten. In der Nacht von Montag auf Dienstag können gebietswiese nochmals 20 – 30 Liter/qm dazukommen.

Die Trockenheit des Jahres 2018 ist damit kein Thema mehr.

Fazit: Der erste Advent kann mit ruhigem Gewissen bei Plätzchen und Lebkuchen drinnen verbracht werden.

Neues Design Wettervorhersage

Das Design und der Aufbau der Wettervorhersage WXSIM wurde komplett durch ein neues Script ersetzt, welches nun auch „responsive“ ist. Die Vorhersage bietet neben einem groben Überblick einen tabellarischen Aufbau sowie ein Meteogramm für die Tages- und komplette Vorhersage .

Was ist überhaupt WXSIM?

WXSIM ( Wetter Simulator ) ist ein leistungsfähiges, wirklich einzigartiges Werkzeug für die Wettervorhersage.  Sein Hauptzweck ist die Bereitstellung genauer, detaillierter Vorhersagen, die auf den spezifischen Standort zugeschnitten sind. Eine Kombination aus importierten Echtzeit- und Modelldaten ( GFS Global Forecast System sowie Werte der lokalen Wetterstation ) und eigenen internen Modellierungsfunktionen werden dafür verwendet.

Weitere Informationen gibt es hier : WXSIM Webseite .

Tief FABIENNE

Das Tief FABIENNE ist mit seiner Kaltfront schon wieder Geschichte. Glücklicherweise wurden wir hier am Standort Kappel-Grafenhausen von Schäden verschont, was der Tatsache geschuldet ist, dass das Tief gestern mit einer rasanten Geschwindigkeit über uns weggezogen ist. In anderen Bundesländern sieht das jedoch leider nicht so harmlos aus.  Mit rund 14 Litern Regen auf den qm hatte sich auch der Niederschlag in Grenzen gehalten.

Hier ein paar Spitzenböen von gestern in km/h ( Messnetz MeteoGroup ) :

141 Feldberg (Gipfel)
122 Endenburg
122 Hohentwiel
119 Belchen
113 Hornisgrinde
104 Görwihl

Die kommenden Tagen werden frühherbstlich schön, die Sonne setzt sich wieder durch. Unwetter sind aktuell keine in Sicht.

Frühherbst klopft an

Nach Wochen und Monaten mit Hitze und Hochsommer klopft am Wochenende der Frühherbst an.

Die ganz große Hitze kommt diese Woche nicht mehr, auch wenn es täglich nochmals 30+ geben wird. Mittwoch wird wohl der heißeste Tag der Woche werden. Danach, zum Samstag wird es kurzfristig kühler und in den Alpen könnte der erste Neuschnee fallen. Möglich, dass wir hier in Kappel-Grafenhausen am Samstag / Sonntag nicht mehr als 20 Grad haben werden.

Mit dieser Abkühlung wird das Niederschlagsdefizit leider nicht ausgeglichen und danach steigen die Temperaturen auch schon wieder an.

Aber : der Hochsommer wird sich langsam aber sicher verabschieden – zumindest für 2018.

Wetterwechsel

+++SW – WOCHENAUSSICHTEN+++

Seit WOCHEN warten wir auf eine Kaltfront, die die verblödete Gammelluft abräumt. Tadaaaaa: Sie KOMMT!

Der Blick auf den aktuellen 16 Tage Trend ( Temperaturen in etwa 1500 Metern Höhe ) lässt ab Wochenmitte eine deutliche Abkühlung erkennen, die mit gehörig viel Radau ( Niederschlag unten im Diagramm ) vonstatten geht.

Bis es aber so weit ist, bleiben der Montag und der Dienstag schwül und gewittrig. Zum Thema Klimawandel muss man hier nichts äußern, denn dies ist eine Wetter- und keine Klimaseite. Fakt ist aber – und so viel sei dann doch gesagt – dass das Szenario, dass eine subtropische Luftmasse über Wochen (!) nicht ausgetauscht wird, genau das ist, was Klimaforscher als eine mögliche Folge des Klimawandels in Mitteleuropa prognostizieren.

Man muss aber statistisch so ehrlich sein und sagen, dass eine Extremwetterlage wie diese ( Hoch Nordeuropa ) auch ohne Klimawandel jederzeit möglich ist. Daher ist eine Analogie von unserem Wetter auf das Klima wissenschaftlich unzulässig.

Bis Wochenmitte bleibt das Wetter in Baden/Schwarzwald anspruchsvoll.

Quelle / Auszug : Schwarzwaldwetter

Mai 2018

Der diesjährige Mai geht wohl in die „Wetter-Historie“ ein :

bezogen auf den Standort Kappel-Grafenhausen liegt die Durchschnittstemperatur bei 17,66°C und damit 3,36°C (!) über dem langjährigen Mittel. 23 warme Tage ( Tmax >= 20,0°C ) und 16 Sommertage ( Tmax >= 25°C ) stehen in der Bilanz. Am 26.05. wurde mit 29,6°C fast ein Sommertag erreicht. Und das, obwohl erst heute am 01.06. meteorologischer bzw. am 21.06. kalendarischer Sommeranfang ist.

Bezogen auf ganz Deutschland war der Mai rekordverdächtig heiß, so warm wie zuletzt fast vor 130 Jahren.

Hier in Kappel-Grafenhausen wurden wir – zum Glück – von heftigen Unwettern verschont, was man von anderen Orten nicht gerade behaupten kann, der Mai hatte sehr viele Gewitter und Wetterkapriolen im Gepäck. Die meiste Regenmenge hatten wir vom 31. Mai auf den 01. Juni einher, auf 24 Stunden summiert : 18,2 Liter pro qm.

Der Frühling kommt

Auch wenn das Osterwetter dieses Jahr wohl eher durchwachsen ausfällt, kommt nach einer leicht wechselhaften Woche zum nächsten Wochenende endlich der Frühling. Der Ostermontag entschädigt uns bereits etwas für den eher trüben und nasskalten Ostersonntag.

Der Donnerstag in dieser Woche wird bei den Temperaturen nochmals etwas einknicken, bevor am Freitag und am Wochenende die Temperaturen endlich ansteigen und möglich, dass dann die 20 Grad Marke überschritten wird.

Wetterumstellung zu milderen Temperaturen

Die NACHT ZU MITTWOCH stellt den Höhepunkt der Kältewelle dar. An den allermeisten Orten des Vorhersagegebietes gibt es strengen bis extremen Frost, wahrscheinlich wird es in Summe noch einen Tacken kälter als in der vergangenen Nacht.

Am MITTWOCH beginnt die Wetterlage sich umzustellen :

Das Tief ULRIKE nähert sich von den Azoren immer mehr dem portugiesischem Festland an, wodurch die Strömung mehr und mehr auf Südost dreht. Die Folge der niedertroposphärischen Erwärmung, die mit diesen Prozessen einhergeht, ist, dass es zum Beispiel auf dem Feldberg in der NACHT ZU DONNERSTAG bereits rund 10 Grad milder sein wird als in der NACHT ZUM MITTWOCH.

Im weiteren Verlauf setzt sich die Erwärmung auch in den unteren Luftschichten fort. Am FREITAG gibt es Schneeschauer, dann gibt es tagsüber auch fast überall wieder positive Höchsttemperaturen.

Dauerregen / Wetterlage

Dauerregen / Wetterlage in Mitteleuropa stellt sich langsam um

Heute, am FREITAG stellt sich die Wetterlage in Mitteleuropa langsam um. Über Skandinavien greift ein Trog mehr und mehr nach Süden aus, während auf dem Atlantik ein kräftiges Hoch liegt. Am SAMSTAG sorgt eine Welle über Frankreich für markanten Dauerregen, doch schon heute wird es nass bei uns.

Erster Regen setzt heute schon am Vormittag von Norden her ein und pflanzt sich zögernd gen Süden vor. Dieser Niederschlag geschieht vorderseitig einer Mischfront, die bis zum Abend in den äußersten Norden Nordbadens vorankommt. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1250 Metern, so dass unterhalb dieser Grenze das Tauwetter weiter anhält, sofern z.B. am Raimartihof – Gasthaus zum Feldsee überhaupt noch etwas zum Tauen liegt. Auf dem Feldberg hingegen fällt zunächst weiter alles als Schnee. Gebietsweise können die Niederschläge vor allem in den westlichen Staulagen auch kräftiger ausfallen. Hier sinkt dann auch die Schneefallgrenze etwas ab.

In der NACHT ZU SAMSTAG lassen die Niederschläge kurzzeitig etwas nach, wobei an der über Frankreich liegenden Welle ein Tief nach Süddeutschland geführt wird. Schon am SAMSTAGMORGEN lebt die Niederschlagstätigkeit wieder auf und könnte bis hin zu unwetterartigen Auswirkungen den ganzen SAMSTAG über anhalten. Der Konjunktiv erscheint an dieser Stelle, weil bezüglich dieses Tiefs noch ein paar Fragen offen sind, die erst die kommenden Modellläufe beantworten werden.

Die Schneefallgrenze jedenfalls sinkt auf knapp unter 1000 Meter ab. Da jedoch am SAMSTAG auch Starkregen ein Thema sein kann, kann sie aufgrund von Niederschlagsabkühlung zwischenzeitlich auch deutlich tiefer liegen, so dass es auch kurz mal bis in tiefere Lagen hinab schneien oder schneeregnen kann. In den westlichen Staulagen könnten (wieder Konjunktiv!) so bis SONNTAGMORGEN in Summe bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen kommen, was definitiv unwetterartig wäre. Auf dem Feldberg, wo nicht ganz so viel Niederschlag zu erwarten ist, können in Summe etwa 30 cm Neuschnee dazu kommen, wobei diese Zahl mit Vorsicht zu genießen ist, weil ab SAMSTAG auf dem Gipfel ebenfalls leichte Tauprozesse einsetzen, die sich am SONNTAG noch verschärfen. Gleichzeitig drohen auf dem Feldberggipfel morgen orkanartige Böen!

QUELLE : Schwarzwaldwetter

Wetterumstellung

Am heutigen SONNTAG kommt etwas Schwung in unser Wetter. Ein markanter und sich nach Südenausbreitender Trog westlich von uns nähert sich uns immer weiter an, und die Kaltfront des Bodentiefs über Schweden liegt schleifend über uns. Vielerorts beginnt der Tag nass, bleibt nass, und es wird deutlich kühler.

Aktuell (07:07 Uhr) hat der frontale Regen das gesamte Rheintal und den Rhein-Neckar-Kreis eingenommen, und es wird hier noch den ganzen Vormittag über regnen, wobei durchaus beachtliche Summen zusammen kommen. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch deutlich über 1000 Metern, sinkt zum Montag hin aber auf 700 Meter ab.

So fällt auch am Feldberg der Niederschlag zunächst noch als Regen, und erst am SONNTAGABEND und in der NACHT ZU MONTAG könnte es in puncto Beschaffenheit oberhalb von 1100 Metern spannend werden. Die entscheidende Frage aber wird dann sein, wie viel Niederschlag postfrontal überhaupt noch fällt.

Wie dem auch sei, die Kaltfront zieht sehr langsam nach Ost bzw. Südost ab und hat zumindest in den ersten postfrontalen Stunden noch einigen Regen im Gepäck.

Noch ist indes die Kaltluft nicht da, das wird erst am Montag der Fall sein, so dass heute im Tiefland noch einmal bis zu 14 Grad erreicht werden. Im Schwarzwald gibt es meist Werte bis nah an oder knapp über 10 Grad, der Feldberg erlebt einen Temperatursturz von aktuell 4 Grad auf -5 Grad am MONTAGMORGEN.

Der Wind dreht frontal erst auf West, später dann auf Nord- Nordost und lässt postfrontal rasch wieder nach.

Die weiteren Aussichten: Was bleibt, ist ein spürbar anderes Temperaturniveau als das der vergangenen Tage. Auch am MONTAG kann es noch zu Kaltluftschauern kommen, wenngleich der Luftdruck bereits wieder steigt. Der nasskalte Witterungsabschnitt bringt in der kommenden Woche so gut wie keine freundlichen Abschnitte, so dass leichter Schneefall im Feldbergraum beinahe täglich zu erwarten sein wird. Ein weisses Kleid ist dem höchsten Schwarzwaldberg somit sicher.
QUELLE : Schwarzwaldwetter

Markante Wetterumstellung

Diese Woche erwartet uns eine markante Wetterumstellung, wie eine Vorhersage von „Schwarzwaldwetter“ prognostiziert :

Am DONNERSTAG beginnt das Wetter sich nachhaltig umzustellen. Nachdem es zunächst noch warm und schwül beginnt, ziehen aus der Schweiz und Frankreich schnell gewittrige Starkregenschauer auf und breiten sich auf ganz Baden/Schwarzwald aus. Auch bezüglich dieser Entwicklung stehen Details noch nicht fest.

Fakt ist aber, dass in Richtung Freitag ein Temperatursturz zu erwarten sein wird, der am Freitag im Rheintal in Höchsttemperaturen von nur noch um 17 Grad herum mündet. Dazu beginnt eine Dauerregenlage, die über das ganze Wochenende hindurch anhalten dürfte und uns verbreitet dreistellige Gesamtregenmengen bringen wird – verbunden ist dies dann mit den nachvollziehbaren Gefahren einzelner Überflutungen bis hin zu Erdrutschen.
QUELLE : https://www.facebook.com/Schwarzwaldwetter/posts/1530751076963555

Wetteränderung in Sicht

23.06.2016 – 07.50 Uhr

Die aktuelle Hitzewelle nähert sich ihrem Ende – was für Natur, Tier und Mensch wohl erfreulich sein wird, denn die Temperaturen der letzten Tage waren für Juni außergewöhnlich, was sich auch im Monatsmittel zeigen wird :

Durchschnitt Temperatur 20,92 °C
Monat Standard-Abweichung + 3,32 K (!)
Monat Normal Wert 17,60 °C

Kurzvorhersage Auszug aus Schwarzwaldwetter :

Nach einem erneut sehr warmen bis heißen Samstag kann (!) es in der Nacht zu Sonntag ein bißchen regnen, bleibt ansonsten aber überwiegend trocken. Der Sonntag wird mit maximal 27 Grad und Bewölkung bei den Temperaturen wieder angenehmer. Es bleibt trocken.

Die weiteren Aussichten: In der kommenden Woche setzt ab Dienstag ein wechselhafter und deutlich kühlerer Witterungsabschnitt ein. Das Niederschlagsdefizit wird Schritt für Schritt abgebaut, und Hitze ist erst einmal kein Thema mehr – im Gegenteil: Der Monatswechsel wird sich aller Voraussicht nach bei unterdurchschnittlich kühlen Temperaturen vollziehen.

Es geht noch heißer

Am Dienstag hieß es : heiß, heißer, Dienstag …. heute wohl heiß, heißer, Donnerstag.

Bereits um 11.15 Uhr sind die 30°C erreicht und heute wird wohl noch mehr gehen als die 34,7°C am Dienstag.

Ein kleiner „Ticker“ der heutigen Temperatur :

17.10 Uhr – 34.4°C
15.35 Uhr – 33,9°C -> bewölkt
14.45 Uhr – 35,2°C
14.15 Uhr – 34,8°C
13.35 Uhr – 34,2″C
13.15 Uhr – 33,2°C
11.15 Uhr – 30°C

Regenmenge 19.05.2017

Es ist doch einen kurzen Blog-Beitrag wert :

die Regenmenge beginnend heute morgen 05.30 Uhr bis heute 12.00 Uhr beträgt rund 35 l/m² . Manch vergangene Monate hatten nicht diese Summe. Mal sehen wieviel bis heute Abend noch zusammen kommt.

UPDATE – 18.30 Uhr
Der Regen scheint wohl durch zu sein – die Sonne blinzelt durch – Regenmenge heute : 39,2 l/m² .

Überarbeitung Webseite

Hallo liebe Gäste von wetter77966.de,

nachdem die bisherige Seite nun schon einige Zeit unter „joomla“ online war, wurden die Inhalte von wetter77966.de neu unter WordPress aufgesetzt und teilweise überarbeitet. Nicht alle Inhalte der „alten“ Seite sind bisher online, das wird anhand der „alten“ Klickraten entschieden, welche Beiträge wieder erscheinen und welche nicht.

Neu in der Darstellung inzwischen die Seite Vorhersage. Hinzugekommen ist in der rechten Seitenleiste das Widget „Bauernregeln“, ein nettes „Gimmick“ meiner Meinung nach.

Für konstruktive Kritik bin ich natürlich gerne offen, ebenso für Wünsche und Anregungen.

Michael Klumpp