DWD Thema des Tages vom 17.052019

Ein schlafender Riese erwacht: Permafrost

Wenn Permafrostböden tauen, können gigantische Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Vermutlich noch mehr als bisher angenommen. Ein Überblick.

Wer schon einmal in Sibirien, auf Spitzbergen oder auf der Zuspitze war, stand schon einmal auf ihm: Dem Permafrost. Besonders in den letzten Jahren hat diese Bodenart mediales Interesse gewonnen, könnten doch durch das Tauen des Permafrosts große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre gelangen. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) haben nun neue Erkenntnisse veröffentlicht.

Was ist Permafrost?

Von Permafrost (oder Dauerfrost) wird gesprochen, wenn die Temperatur des Bodens in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Jahren ununterbrochen unter null Grad Celsius liegt (es ist quasi „permanent frostig“). Der Untergrund kann dabei aus Gestein, Sedimenten oder Erde bestehen und unterschiedlich große Eismengen enthalten. Meist reicht der Permafrost einige hundert Meter tief ins Erdinnere, im nordöstlichen Sibirien sogar bis zu einer Tiefe von circa 1,6 Kilometer. Ein typischer Permafrostboden besteht aus zwei Schichten: Der oberen, sogenannten „aktiven“ Schicht und der unteren sog. „gefrorenen“ Schicht. Die aktive Schicht taut jeden Sommer um ca. 15-100 cm auf. Während die Auftautiefe Aufschluss über kurzfristige Temperaturschwankungen gibt, zeigen die Permafrost-Temperaturen der unteren Schicht längerfristige Klimaveränderungen.

Wo gibt es Permafrostböden?

Tatsächlich gibt es mehr Permafrost als man vielleicht vermuten mag. Auf der Nordhalbkugel sind ein Viertel der Landfläche Permafrostböden, wobei der Großteil sich in der Polarregion, aber auch in hohen Gebirgen befindet. Selbst in Deutschland gibt es auf der Zugspitze alpinen Permafrost – noch. Denn nach einer Studie des Bayerischen Landesamts für Umwelt könnte dieser um das Jahr 2080 verschwunden sein. Tauender Permafrostboden hat allerdings nicht nur lokale, sondern weltweite Auswirkungen (siehe unten).

Was passiert, wenn Permafrost taut?

Im Permafrostboden sind Überreste von Pflanzen und Tieren konserviert, etwa wie in einer großen Kühltruhe. Wenn der Permafrostboden schmilzt, die Tür zur Kühltruhe also quasi aufgeht, kann diese organische Materie durch Mikroorganismen abgebaut werden. Dadurch gelangt Kohlenstoff, der in den Pflanzenresten gespeichert war, als Treibhausgas in die Atmosphäre. Und das sind gewaltige Mengen: Circa 1600 Milliarden Tonnen (entspricht 1600 Gigatonnen) Kohlenstoff schlummern im Permafrost und damit fast doppelt so viel wie in der Atmosphäre (etwa 830 Gigatonnen). Die Freisetzung von CO2 (Kohlendioxid) und CH4 (Methan) führt zu einer weiteren Erwärmung des Klimas und wirkt sich somit auf das gesamte Klimasystem aus. Aber nicht nur die Freisetzung der Treibhausgase ist ein Problem: In der Arktis sind Häuser, Straßen, Flughafen und Pipelines auf dem Dauerfrostboden errichtet. Wenn sich der Boden erwärmt, kann es zu Setzungen, Hangrutschungen, Kriechbewegungen, Murgängen oder Felsstürzen kommen. Menschen, die in Permafrostregionen leben, könnten also buchstäblich den Boden unter den Füßen verlieren, wenn der Boden wegsackt und Bauten mitreißt.

Welche neuen Forschungsergebnisse gibt es?

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts haben herausgefunden, dass insbesondere ein schnelles Abschmelzen der Böden weitreichendere Auswirkungen haben könnten als bisher angenommen. Denn durch abrupte Auftauprozesse (Stichworte Thermokarst, Thermoerosion oder Taurutschungen) werden im Gegensatz zum allmählichen Auftauen, das vorwiegend die Oberfläche betrifft und tiefere Bodenschichten nur sehr langsam erreicht, auch tieferliegende Kohlenstoffspeicher angegriffen und deutlich mehr Methan freigesetzt. Obwohl nach ersten Abschätzungen nur etwa 20% der Permafrostregion für solch schnelles Tauen anfällig ist, könnte sich (wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ veröffentlichten) das sog. „Klimafeedback“ durch die zusätzlichen Kohlenstoffemissionen bis Ende des Jahrhunderts verdoppeln.  

Ein weiteres Forschungsprojekt zeigte nun, dass auch der submarine Permafrost, also der, der sich unter dem arktischen Meeresboden befindet, bisher fast vollständig vernachlässigt wurde. Besonders überraschend für die Wissenschaftler: 97% des submarinen Permafrostes schrumpft bereits. Weitere Infos zu den Forschungsprojekten und -ergebnissen des AWI finden sich in den untenstehenden Links.

Anmerkung: Weder das allmähliche oberflächennahe, noch das schnelle tiefe Tauen von Permafrost und die damit zusammenhängende Kohlenstofffreisetzung sind bisher in die Klimamodellrechnungen des Weltklimarates IPCC eingebaut. Möge also der „schlummernde Riese“, wie ihn die Autoren im Nature-Magazin nannten, nicht so schnell erwachen wie befürchtet.

Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 17.05.2019

Quelle und Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Start der Pollensaison

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit zweistelligen Temperaturen am Wochenende. Patienten mit Heuschnupfen, die auf Frühblüher besonders empfindlich reagieren, sollten jetzt anfangen, ihre antiallergischen Präparate einzunehmen, rät ein Experte.

Die steigenden Temperaturen am Wochenende und das Aufblühen der Natur werden voraussichtlich Folgen für Allergiker haben. Der verstärkte Pollenflug könnte bei ihnen Schnupfen, Niesen, juckende Augen oder auch Asthma verursachen. «Die Pollenkonzentration der Erle könnte sich verdoppeln. Besonders empfindliche Leute werden das merken», sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). Bereits seit der vergangenen Woche sei die Pollenanzahl der Frühblüher Erle und Hasel gestiegen. Dümmel rät Allergikern, ihre Medikamente am Wochenende griffbereit zu haben. «Wer besonders stark reagiert, sollte sie prophylaktisch jeden Morgen einnehmen», sagte Dümmel.

Die Pollen von Hasel und Erle sind zwischen Dezember und Ende März in der Luft. «Ab Temperaturen von fünf Grad lassen sie sich vereinzelt messen», sagte der Meteorologe. Der Dezember 2018 sei fast pollenfrei gewesen. Seit Mitte Januar gab es demnach nur geringe Belastungen durch Hasel und Erle. Ende März beginnt laut Dümmel der Pollenflug der Birke. Deren Blütezeit ist mit drei bis dreieinhalb Wochen sehr kurz, dafür aber heftig. Dabei werden deutlich mehr Pollen als bei Hasel und Erle auf einmal freigesetzt.

Quelle : https://www.pharmazeutische-zeitung.de

kurzer Jahresrückblick 2018

Hallo zusammen,

Zeit für einen kurzen (!) meteorologischen Jahresrückblick und Vergleich einiger Meßwerte :

Niederschlag : 596,0 ltr. / qm ( niederschlagärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2009 )
Jahrestemperatur : 12,84°C ( wärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation 2008, Platz 2 : 2014, Platz 3 : 2015 )
Sonnenschein : rund 2.187 Sonnenstunden ( sonnenreichstes Jahr seit Messbeginn 2009, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )
warme Tage >= 20°C : 170, Platz 2 : 2011, Platz 3 : 2009 )
Sommertage >= 25°C : 115, Platz 2 : 2017, Platz 3 : 2016 )
heiße Tage >= 30°C : 45, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )

Endlich Regen!

Meteorologischer Winteranfang am 01.12. – endlich kommt der lang ersehnte Regen!

Eine nun etwas länger anhaltende Westwetterlage lässt wiederholt Tiefs und deren Ausläufer über Deutschland hinwegziehen. Die Folge sind teils schauerartig verstärkte, teils auch länger anhaltende Regenfälle. Betroffen sind vor allem der Süden und Westen des Landes.

Am ersten Adventssonntag dieses Jahr wird es feucht und meist trüb, aber auch recht mild. Zu verdanken haben wir all dies Tief JADWIGA, dass morgen und am Montag langsam von den Britischen Inseln über die Nordsee, Dänemark und die Ostsee bis nach Skandinavien zieht. Dabei frischt der Wind auf, die Wolken sind meist dicht und es regnet teils kräftiger. Am Nachmittag sind im Westen auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Durch die Winde vom Atlantik wird es zudem wieder milder. Am Montag sind 12 bis 14 Grad möglich.

Eine weitere Mischfront erreicht uns im Tagesverlauf und bringt von Westen her neuen Regen. Dabei fallen binnen 24 Stunden im Rheintal 15 bis 25 Liter/qm. In den westlichen Staulagen des Schwarzwalds fallen bis heute Nacht 30 – 40 Liter, punktuell auch mehr. Bis Dienstag morgen bleibt uns die Dauerregenlage erhalten. In der Nacht von Montag auf Dienstag können gebietswiese nochmals 20 – 30 Liter/qm dazukommen.

Die Trockenheit des Jahres 2018 ist damit kein Thema mehr.

Fazit: Der erste Advent kann mit ruhigem Gewissen bei Plätzchen und Lebkuchen drinnen verbracht werden.

Neues Design Wettervorhersage

Das Design und der Aufbau der Wettervorhersage WXSIM wurde komplett durch ein neues Script ersetzt, welches nun auch „responsive“ ist. Die Vorhersage bietet neben einem groben Überblick einen tabellarischen Aufbau sowie ein Meteogramm für die Tages- und komplette Vorhersage .

Was ist überhaupt WXSIM?

WXSIM ( Wetter Simulator ) ist ein leistungsfähiges, wirklich einzigartiges Werkzeug für die Wettervorhersage.  Sein Hauptzweck ist die Bereitstellung genauer, detaillierter Vorhersagen, die auf den spezifischen Standort zugeschnitten sind. Eine Kombination aus importierten Echtzeit- und Modelldaten ( GFS Global Forecast System sowie Werte der lokalen Wetterstation ) und eigenen internen Modellierungsfunktionen werden dafür verwendet.

Weitere Informationen gibt es hier : WXSIM Webseite .

Tief FABIENNE

Das Tief FABIENNE ist mit seiner Kaltfront schon wieder Geschichte. Glücklicherweise wurden wir hier am Standort Kappel-Grafenhausen von Schäden verschont, was der Tatsache geschuldet ist, dass das Tief gestern mit einer rasanten Geschwindigkeit über uns weggezogen ist. In anderen Bundesländern sieht das jedoch leider nicht so harmlos aus.  Mit rund 14 Litern Regen auf den qm hatte sich auch der Niederschlag in Grenzen gehalten.

Hier ein paar Spitzenböen von gestern in km/h ( Messnetz MeteoGroup ) :

141 Feldberg (Gipfel)
122 Endenburg
122 Hohentwiel
119 Belchen
113 Hornisgrinde
104 Görwihl

Die kommenden Tagen werden frühherbstlich schön, die Sonne setzt sich wieder durch. Unwetter sind aktuell keine in Sicht.

VORABINFORMATION Sturm-/Orkanböen

Ein Sturmtief zieht am Sonntag über die mitlleren Landesteile Deutschlands hinweg ostwärts. Dabei kommt es an der Südflanke des Tiefs verbreitet zu schweren Sturmböen (Bft 10, um 95 km/h). Bei Passage der zugehörigen Kaltfront sind auch orkanartige Böen (Bft 11, um 110 km/h) wahrscheinlich. Dies ist ein Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit. Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter http://www.wettergefahren.de –

Quelle : Deutscher Wetterdienst

Frühherbst klopft an

Nach Wochen und Monaten mit Hitze und Hochsommer klopft am Wochenende der Frühherbst an.

Die ganz große Hitze kommt diese Woche nicht mehr, auch wenn es täglich nochmals 30+ geben wird. Mittwoch wird wohl der heißeste Tag der Woche werden. Danach, zum Samstag wird es kurzfristig kühler und in den Alpen könnte der erste Neuschnee fallen. Möglich, dass wir hier in Kappel-Grafenhausen am Samstag / Sonntag nicht mehr als 20 Grad haben werden.

Mit dieser Abkühlung wird das Niederschlagsdefizit leider nicht ausgeglichen und danach steigen die Temperaturen auch schon wieder an.

Aber : der Hochsommer wird sich langsam aber sicher verabschieden – zumindest für 2018.

Wetterwechsel

+++SW – WOCHENAUSSICHTEN+++

Seit WOCHEN warten wir auf eine Kaltfront, die die verblödete Gammelluft abräumt. Tadaaaaa: Sie KOMMT!

Der Blick auf den aktuellen 16 Tage Trend ( Temperaturen in etwa 1500 Metern Höhe ) lässt ab Wochenmitte eine deutliche Abkühlung erkennen, die mit gehörig viel Radau ( Niederschlag unten im Diagramm ) vonstatten geht.

Bis es aber so weit ist, bleiben der Montag und der Dienstag schwül und gewittrig. Zum Thema Klimawandel muss man hier nichts äußern, denn dies ist eine Wetter- und keine Klimaseite. Fakt ist aber – und so viel sei dann doch gesagt – dass das Szenario, dass eine subtropische Luftmasse über Wochen (!) nicht ausgetauscht wird, genau das ist, was Klimaforscher als eine mögliche Folge des Klimawandels in Mitteleuropa prognostizieren.

Man muss aber statistisch so ehrlich sein und sagen, dass eine Extremwetterlage wie diese ( Hoch Nordeuropa ) auch ohne Klimawandel jederzeit möglich ist. Daher ist eine Analogie von unserem Wetter auf das Klima wissenschaftlich unzulässig.

Bis Wochenmitte bleibt das Wetter in Baden/Schwarzwald anspruchsvoll.

Quelle / Auszug : Schwarzwaldwetter

Mai 2018

Der diesjährige Mai geht wohl in die „Wetter-Historie“ ein :

bezogen auf den Standort Kappel-Grafenhausen liegt die Durchschnittstemperatur bei 17,66°C und damit 3,36°C (!) über dem langjährigen Mittel. 23 warme Tage ( Tmax >= 20,0°C ) und 16 Sommertage ( Tmax >= 25°C ) stehen in der Bilanz. Am 26.05. wurde mit 29,6°C fast ein Sommertag erreicht. Und das, obwohl erst heute am 01.06. meteorologischer bzw. am 21.06. kalendarischer Sommeranfang ist.

Bezogen auf ganz Deutschland war der Mai rekordverdächtig heiß, so warm wie zuletzt fast vor 130 Jahren.

Hier in Kappel-Grafenhausen wurden wir – zum Glück – von heftigen Unwettern verschont, was man von anderen Orten nicht gerade behaupten kann, der Mai hatte sehr viele Gewitter und Wetterkapriolen im Gepäck. Die meiste Regenmenge hatten wir vom 31. Mai auf den 01. Juni einher, auf 24 Stunden summiert : 18,2 Liter pro qm.

Der Frühling kommt

Auch wenn das Osterwetter dieses Jahr wohl eher durchwachsen ausfällt, kommt nach einer leicht wechselhaften Woche zum nächsten Wochenende endlich der Frühling. Der Ostermontag entschädigt uns bereits etwas für den eher trüben und nasskalten Ostersonntag.

Der Donnerstag in dieser Woche wird bei den Temperaturen nochmals etwas einknicken, bevor am Freitag und am Wochenende die Temperaturen endlich ansteigen und möglich, dass dann die 20 Grad Marke überschritten wird.

Wetterumstellung zu milderen Temperaturen

Die NACHT ZU MITTWOCH stellt den Höhepunkt der Kältewelle dar. An den allermeisten Orten des Vorhersagegebietes gibt es strengen bis extremen Frost, wahrscheinlich wird es in Summe noch einen Tacken kälter als in der vergangenen Nacht.

Am MITTWOCH beginnt die Wetterlage sich umzustellen :

Das Tief ULRIKE nähert sich von den Azoren immer mehr dem portugiesischem Festland an, wodurch die Strömung mehr und mehr auf Südost dreht. Die Folge der niedertroposphärischen Erwärmung, die mit diesen Prozessen einhergeht, ist, dass es zum Beispiel auf dem Feldberg in der NACHT ZU DONNERSTAG bereits rund 10 Grad milder sein wird als in der NACHT ZUM MITTWOCH.

Im weiteren Verlauf setzt sich die Erwärmung auch in den unteren Luftschichten fort. Am FREITAG gibt es Schneeschauer, dann gibt es tagsüber auch fast überall wieder positive Höchsttemperaturen.

UNWETTERWARNUNG 03.01.2018

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ERGIEBIGEM DAUERREGEN

Mi, 3. Jan, 00:00 – Fr, 5. Jan 18:00 Uhr

Es tritt ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 70 l/m² und 100 l/m² erwartet. In Staulagen werden Mengen um 120 l/m² erreicht.

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN

Mi, 3. Jan, 03:00 – 13:00 Uhr

Ab Mitternacht nimmt der Wind deutlich zu. Ausgangs der Nacht sind von Westen her verbreitet schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) wahrscheinlich. Bei kräftigen Schauern und Gewittern treten vorübergehend orkanartige Böen bis 115 km/h (Bft 11) auf, gebietsweise sind auch Orkanböen über 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen. Ab Mittag nimmt die Unwettergefahr ab, wenngleich sich weiterhin Schauer und Gewitter mit teils schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) bilden können.

Quelle : DWD

Dauerregen / Wetterlage

Dauerregen / Wetterlage in Mitteleuropa stellt sich langsam um

Heute, am FREITAG stellt sich die Wetterlage in Mitteleuropa langsam um. Über Skandinavien greift ein Trog mehr und mehr nach Süden aus, während auf dem Atlantik ein kräftiges Hoch liegt. Am SAMSTAG sorgt eine Welle über Frankreich für markanten Dauerregen, doch schon heute wird es nass bei uns.

Erster Regen setzt heute schon am Vormittag von Norden her ein und pflanzt sich zögernd gen Süden vor. Dieser Niederschlag geschieht vorderseitig einer Mischfront, die bis zum Abend in den äußersten Norden Nordbadens vorankommt. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1250 Metern, so dass unterhalb dieser Grenze das Tauwetter weiter anhält, sofern z.B. am Raimartihof – Gasthaus zum Feldsee überhaupt noch etwas zum Tauen liegt. Auf dem Feldberg hingegen fällt zunächst weiter alles als Schnee. Gebietsweise können die Niederschläge vor allem in den westlichen Staulagen auch kräftiger ausfallen. Hier sinkt dann auch die Schneefallgrenze etwas ab.

In der NACHT ZU SAMSTAG lassen die Niederschläge kurzzeitig etwas nach, wobei an der über Frankreich liegenden Welle ein Tief nach Süddeutschland geführt wird. Schon am SAMSTAGMORGEN lebt die Niederschlagstätigkeit wieder auf und könnte bis hin zu unwetterartigen Auswirkungen den ganzen SAMSTAG über anhalten. Der Konjunktiv erscheint an dieser Stelle, weil bezüglich dieses Tiefs noch ein paar Fragen offen sind, die erst die kommenden Modellläufe beantworten werden.

Die Schneefallgrenze jedenfalls sinkt auf knapp unter 1000 Meter ab. Da jedoch am SAMSTAG auch Starkregen ein Thema sein kann, kann sie aufgrund von Niederschlagsabkühlung zwischenzeitlich auch deutlich tiefer liegen, so dass es auch kurz mal bis in tiefere Lagen hinab schneien oder schneeregnen kann. In den westlichen Staulagen könnten (wieder Konjunktiv!) so bis SONNTAGMORGEN in Summe bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen kommen, was definitiv unwetterartig wäre. Auf dem Feldberg, wo nicht ganz so viel Niederschlag zu erwarten ist, können in Summe etwa 30 cm Neuschnee dazu kommen, wobei diese Zahl mit Vorsicht zu genießen ist, weil ab SAMSTAG auf dem Gipfel ebenfalls leichte Tauprozesse einsetzen, die sich am SONNTAG noch verschärfen. Gleichzeitig drohen auf dem Feldberggipfel morgen orkanartige Böen!

QUELLE : Schwarzwaldwetter

Wetterumstellung

Am heutigen SONNTAG kommt etwas Schwung in unser Wetter. Ein markanter und sich nach Südenausbreitender Trog westlich von uns nähert sich uns immer weiter an, und die Kaltfront des Bodentiefs über Schweden liegt schleifend über uns. Vielerorts beginnt der Tag nass, bleibt nass, und es wird deutlich kühler.

Aktuell (07:07 Uhr) hat der frontale Regen das gesamte Rheintal und den Rhein-Neckar-Kreis eingenommen, und es wird hier noch den ganzen Vormittag über regnen, wobei durchaus beachtliche Summen zusammen kommen. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch deutlich über 1000 Metern, sinkt zum Montag hin aber auf 700 Meter ab.

So fällt auch am Feldberg der Niederschlag zunächst noch als Regen, und erst am SONNTAGABEND und in der NACHT ZU MONTAG könnte es in puncto Beschaffenheit oberhalb von 1100 Metern spannend werden. Die entscheidende Frage aber wird dann sein, wie viel Niederschlag postfrontal überhaupt noch fällt.

Wie dem auch sei, die Kaltfront zieht sehr langsam nach Ost bzw. Südost ab und hat zumindest in den ersten postfrontalen Stunden noch einigen Regen im Gepäck.

Noch ist indes die Kaltluft nicht da, das wird erst am Montag der Fall sein, so dass heute im Tiefland noch einmal bis zu 14 Grad erreicht werden. Im Schwarzwald gibt es meist Werte bis nah an oder knapp über 10 Grad, der Feldberg erlebt einen Temperatursturz von aktuell 4 Grad auf -5 Grad am MONTAGMORGEN.

Der Wind dreht frontal erst auf West, später dann auf Nord- Nordost und lässt postfrontal rasch wieder nach.

Die weiteren Aussichten: Was bleibt, ist ein spürbar anderes Temperaturniveau als das der vergangenen Tage. Auch am MONTAG kann es noch zu Kaltluftschauern kommen, wenngleich der Luftdruck bereits wieder steigt. Der nasskalte Witterungsabschnitt bringt in der kommenden Woche so gut wie keine freundlichen Abschnitte, so dass leichter Schneefall im Feldbergraum beinahe täglich zu erwarten sein wird. Ein weisses Kleid ist dem höchsten Schwarzwaldberg somit sicher.
QUELLE : Schwarzwaldwetter

Markante Wetterumstellung

Diese Woche erwartet uns eine markante Wetterumstellung, wie eine Vorhersage von „Schwarzwaldwetter“ prognostiziert :

Am DONNERSTAG beginnt das Wetter sich nachhaltig umzustellen. Nachdem es zunächst noch warm und schwül beginnt, ziehen aus der Schweiz und Frankreich schnell gewittrige Starkregenschauer auf und breiten sich auf ganz Baden/Schwarzwald aus. Auch bezüglich dieser Entwicklung stehen Details noch nicht fest.

Fakt ist aber, dass in Richtung Freitag ein Temperatursturz zu erwarten sein wird, der am Freitag im Rheintal in Höchsttemperaturen von nur noch um 17 Grad herum mündet. Dazu beginnt eine Dauerregenlage, die über das ganze Wochenende hindurch anhalten dürfte und uns verbreitet dreistellige Gesamtregenmengen bringen wird – verbunden ist dies dann mit den nachvollziehbaren Gefahren einzelner Überflutungen bis hin zu Erdrutschen.
QUELLE : https://www.facebook.com/Schwarzwaldwetter/posts/1530751076963555

Wetteränderung in Sicht

23.06.2016 – 07.50 Uhr

Die aktuelle Hitzewelle nähert sich ihrem Ende – was für Natur, Tier und Mensch wohl erfreulich sein wird, denn die Temperaturen der letzten Tage waren für Juni außergewöhnlich, was sich auch im Monatsmittel zeigen wird :

Durchschnitt Temperatur 20,92 °C
Monat Standard-Abweichung + 3,32 K (!)
Monat Normal Wert 17,60 °C

Kurzvorhersage Auszug aus Schwarzwaldwetter :

Nach einem erneut sehr warmen bis heißen Samstag kann (!) es in der Nacht zu Sonntag ein bißchen regnen, bleibt ansonsten aber überwiegend trocken. Der Sonntag wird mit maximal 27 Grad und Bewölkung bei den Temperaturen wieder angenehmer. Es bleibt trocken.

Die weiteren Aussichten: In der kommenden Woche setzt ab Dienstag ein wechselhafter und deutlich kühlerer Witterungsabschnitt ein. Das Niederschlagsdefizit wird Schritt für Schritt abgebaut, und Hitze ist erst einmal kein Thema mehr – im Gegenteil: Der Monatswechsel wird sich aller Voraussicht nach bei unterdurchschnittlich kühlen Temperaturen vollziehen.

Es geht noch heißer

Am Dienstag hieß es : heiß, heißer, Dienstag …. heute wohl heiß, heißer, Donnerstag.

Bereits um 11.15 Uhr sind die 30°C erreicht und heute wird wohl noch mehr gehen als die 34,7°C am Dienstag.

Ein kleiner „Ticker“ der heutigen Temperatur :

17.10 Uhr – 34.4°C
15.35 Uhr – 33,9°C -> bewölkt
14.45 Uhr – 35,2°C
14.15 Uhr – 34,8°C
13.35 Uhr – 34,2″C
13.15 Uhr – 33,2°C
11.15 Uhr – 30°C

Regenmenge 19.05.2017

Es ist doch einen kurzen Blog-Beitrag wert :

die Regenmenge beginnend heute morgen 05.30 Uhr bis heute 12.00 Uhr beträgt rund 35 l/m² . Manch vergangene Monate hatten nicht diese Summe. Mal sehen wieviel bis heute Abend noch zusammen kommt.

UPDATE – 18.30 Uhr
Der Regen scheint wohl durch zu sein – die Sonne blinzelt durch – Regenmenge heute : 39,2 l/m² .

Überarbeitung Webseite

Hallo liebe Gäste von wetter77966.de,

nachdem die bisherige Seite nun schon einige Zeit unter „joomla“ online war, wurden die Inhalte von wetter77966.de neu unter WordPress aufgesetzt und teilweise überarbeitet. Nicht alle Inhalte der „alten“ Seite sind bisher online, das wird anhand der „alten“ Klickraten entschieden, welche Beiträge wieder erscheinen und welche nicht.

Neu in der Darstellung inzwischen die Seite Vorhersage. Hinzugekommen ist in der rechten Seitenleiste das Widget „Bauernregeln“, ein nettes „Gimmick“ meiner Meinung nach.

Für konstruktive Kritik bin ich natürlich gerne offen, ebenso für Wünsche und Anregungen.

Michael Klumpp