Frühherbst klopft an

Nach Wochen und Monaten mit Hitze und Hochsommer klopft am Wochenende der Frühherbst an.

Die ganz große Hitze kommt diese Woche nicht mehr, auch wenn es täglich nochmals 30+ geben wird. Mittwoch wird wohl der heißeste Tag der Woche werden. Danach, zum Samstag wird es kurzfristig kühler und in den Alpen könnte der erste Neuschnee fallen. Möglich, dass wir hier in Kappel-Grafenhausen am Samstag / Sonntag nicht mehr als 20 Grad haben werden.

Mit dieser Abkühlung wird das Niederschlagsdefizit leider nicht ausgeglichen und danach steigen die Temperaturen auch schon wieder an.

Aber : der Hochsommer wird sich langsam aber sicher verabschieden – zumindest für 2018.

Wetterwechsel

+++SW – WOCHENAUSSICHTEN+++

Seit WOCHEN warten wir auf eine Kaltfront, die die verblödete Gammelluft abräumt. Tadaaaaa: Sie KOMMT!

Der Blick auf den aktuellen 16 Tage Trend ( Temperaturen in etwa 1500 Metern Höhe ) lässt ab Wochenmitte eine deutliche Abkühlung erkennen, die mit gehörig viel Radau ( Niederschlag unten im Diagramm ) vonstatten geht.

Bis es aber so weit ist, bleiben der Montag und der Dienstag schwül und gewittrig. Zum Thema Klimawandel muss man hier nichts äußern, denn dies ist eine Wetter- und keine Klimaseite. Fakt ist aber – und so viel sei dann doch gesagt – dass das Szenario, dass eine subtropische Luftmasse über Wochen (!) nicht ausgetauscht wird, genau das ist, was Klimaforscher als eine mögliche Folge des Klimawandels in Mitteleuropa prognostizieren.

Man muss aber statistisch so ehrlich sein und sagen, dass eine Extremwetterlage wie diese ( Hoch Nordeuropa ) auch ohne Klimawandel jederzeit möglich ist. Daher ist eine Analogie von unserem Wetter auf das Klima wissenschaftlich unzulässig.

Bis Wochenmitte bleibt das Wetter in Baden/Schwarzwald anspruchsvoll.

Quelle / Auszug : Schwarzwaldwetter

Mai 2018

Der diesjährige Mai geht wohl in die „Wetter-Historie“ ein :

bezogen auf den Standort Kappel-Grafenhausen liegt die Durchschnittstemperatur bei 17,66°C und damit 3,36°C (!) über dem langjährigen Mittel. 23 warme Tage ( Tmax >= 20,0°C ) und 16 Sommertage ( Tmax >= 25°C ) stehen in der Bilanz. Am 26.05. wurde mit 29,6°C fast ein Sommertag erreicht. Und das, obwohl erst heute am 01.06. meteorologischer bzw. am 21.06. kalendarischer Sommeranfang ist.

Bezogen auf ganz Deutschland war der Mai rekordverdächtig heiß, so warm wie zuletzt fast vor 130 Jahren.

Hier in Kappel-Grafenhausen wurden wir – zum Glück – von heftigen Unwettern verschont, was man von anderen Orten nicht gerade behaupten kann, der Mai hatte sehr viele Gewitter und Wetterkapriolen im Gepäck. Die meiste Regenmenge hatten wir vom 31. Mai auf den 01. Juni einher, auf 24 Stunden summiert : 18,2 Liter pro qm.

Der Frühling kommt

Auch wenn das Osterwetter dieses Jahr wohl eher durchwachsen ausfällt, kommt nach einer leicht wechselhaften Woche zum nächsten Wochenende endlich der Frühling. Der Ostermontag entschädigt uns bereits etwas für den eher trüben und nasskalten Ostersonntag.

Der Donnerstag in dieser Woche wird bei den Temperaturen nochmals etwas einknicken, bevor am Freitag und am Wochenende die Temperaturen endlich ansteigen und möglich, dass dann die 20 Grad Marke überschritten wird.

Wetterumstellung zu milderen Temperaturen

Die NACHT ZU MITTWOCH stellt den Höhepunkt der Kältewelle dar. An den allermeisten Orten des Vorhersagegebietes gibt es strengen bis extremen Frost, wahrscheinlich wird es in Summe noch einen Tacken kälter als in der vergangenen Nacht.

Am MITTWOCH beginnt die Wetterlage sich umzustellen :

Das Tief ULRIKE nähert sich von den Azoren immer mehr dem portugiesischem Festland an, wodurch die Strömung mehr und mehr auf Südost dreht. Die Folge der niedertroposphärischen Erwärmung, die mit diesen Prozessen einhergeht, ist, dass es zum Beispiel auf dem Feldberg in der NACHT ZU DONNERSTAG bereits rund 10 Grad milder sein wird als in der NACHT ZUM MITTWOCH.

Im weiteren Verlauf setzt sich die Erwärmung auch in den unteren Luftschichten fort. Am FREITAG gibt es Schneeschauer, dann gibt es tagsüber auch fast überall wieder positive Höchsttemperaturen.

UNWETTERWARNUNG 03.01.2018

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ERGIEBIGEM DAUERREGEN

Mi, 3. Jan, 00:00 – Fr, 5. Jan 18:00 Uhr

Es tritt ergiebiger Dauerregen mit Unterbrechungen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 70 l/m² und 100 l/m² erwartet. In Staulagen werden Mengen um 120 l/m² erreicht.

VORABINFORMATION UNWETTER vor ORKANBÖEN

Mi, 3. Jan, 03:00 – 13:00 Uhr

Ab Mitternacht nimmt der Wind deutlich zu. Ausgangs der Nacht sind von Westen her verbreitet schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10) wahrscheinlich. Bei kräftigen Schauern und Gewittern treten vorübergehend orkanartige Böen bis 115 km/h (Bft 11) auf, gebietsweise sind auch Orkanböen über 120 km/h (Bft 12) nicht ausgeschlossen. Ab Mittag nimmt die Unwettergefahr ab, wenngleich sich weiterhin Schauer und Gewitter mit teils schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) bilden können.

Quelle : DWD

Dauerregen / Wetterlage

Dauerregen / Wetterlage in Mitteleuropa stellt sich langsam um

Heute, am FREITAG stellt sich die Wetterlage in Mitteleuropa langsam um. Über Skandinavien greift ein Trog mehr und mehr nach Süden aus, während auf dem Atlantik ein kräftiges Hoch liegt. Am SAMSTAG sorgt eine Welle über Frankreich für markanten Dauerregen, doch schon heute wird es nass bei uns.

Erster Regen setzt heute schon am Vormittag von Norden her ein und pflanzt sich zögernd gen Süden vor. Dieser Niederschlag geschieht vorderseitig einer Mischfront, die bis zum Abend in den äußersten Norden Nordbadens vorankommt. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1250 Metern, so dass unterhalb dieser Grenze das Tauwetter weiter anhält, sofern z.B. am Raimartihof – Gasthaus zum Feldsee überhaupt noch etwas zum Tauen liegt. Auf dem Feldberg hingegen fällt zunächst weiter alles als Schnee. Gebietsweise können die Niederschläge vor allem in den westlichen Staulagen auch kräftiger ausfallen. Hier sinkt dann auch die Schneefallgrenze etwas ab.

In der NACHT ZU SAMSTAG lassen die Niederschläge kurzzeitig etwas nach, wobei an der über Frankreich liegenden Welle ein Tief nach Süddeutschland geführt wird. Schon am SAMSTAGMORGEN lebt die Niederschlagstätigkeit wieder auf und könnte bis hin zu unwetterartigen Auswirkungen den ganzen SAMSTAG über anhalten. Der Konjunktiv erscheint an dieser Stelle, weil bezüglich dieses Tiefs noch ein paar Fragen offen sind, die erst die kommenden Modellläufe beantworten werden.

Die Schneefallgrenze jedenfalls sinkt auf knapp unter 1000 Meter ab. Da jedoch am SAMSTAG auch Starkregen ein Thema sein kann, kann sie aufgrund von Niederschlagsabkühlung zwischenzeitlich auch deutlich tiefer liegen, so dass es auch kurz mal bis in tiefere Lagen hinab schneien oder schneeregnen kann. In den westlichen Staulagen könnten (wieder Konjunktiv!) so bis SONNTAGMORGEN in Summe bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen kommen, was definitiv unwetterartig wäre. Auf dem Feldberg, wo nicht ganz so viel Niederschlag zu erwarten ist, können in Summe etwa 30 cm Neuschnee dazu kommen, wobei diese Zahl mit Vorsicht zu genießen ist, weil ab SAMSTAG auf dem Gipfel ebenfalls leichte Tauprozesse einsetzen, die sich am SONNTAG noch verschärfen. Gleichzeitig drohen auf dem Feldberggipfel morgen orkanartige Böen!

QUELLE : Schwarzwaldwetter

Wetterumstellung

Am heutigen SONNTAG kommt etwas Schwung in unser Wetter. Ein markanter und sich nach Südenausbreitender Trog westlich von uns nähert sich uns immer weiter an, und die Kaltfront des Bodentiefs über Schweden liegt schleifend über uns. Vielerorts beginnt der Tag nass, bleibt nass, und es wird deutlich kühler.

Aktuell (07:07 Uhr) hat der frontale Regen das gesamte Rheintal und den Rhein-Neckar-Kreis eingenommen, und es wird hier noch den ganzen Vormittag über regnen, wobei durchaus beachtliche Summen zusammen kommen. Die Schneefallgrenze liegt anfangs noch deutlich über 1000 Metern, sinkt zum Montag hin aber auf 700 Meter ab.

So fällt auch am Feldberg der Niederschlag zunächst noch als Regen, und erst am SONNTAGABEND und in der NACHT ZU MONTAG könnte es in puncto Beschaffenheit oberhalb von 1100 Metern spannend werden. Die entscheidende Frage aber wird dann sein, wie viel Niederschlag postfrontal überhaupt noch fällt.

Wie dem auch sei, die Kaltfront zieht sehr langsam nach Ost bzw. Südost ab und hat zumindest in den ersten postfrontalen Stunden noch einigen Regen im Gepäck.

Noch ist indes die Kaltluft nicht da, das wird erst am Montag der Fall sein, so dass heute im Tiefland noch einmal bis zu 14 Grad erreicht werden. Im Schwarzwald gibt es meist Werte bis nah an oder knapp über 10 Grad, der Feldberg erlebt einen Temperatursturz von aktuell 4 Grad auf -5 Grad am MONTAGMORGEN.

Der Wind dreht frontal erst auf West, später dann auf Nord- Nordost und lässt postfrontal rasch wieder nach.

Die weiteren Aussichten: Was bleibt, ist ein spürbar anderes Temperaturniveau als das der vergangenen Tage. Auch am MONTAG kann es noch zu Kaltluftschauern kommen, wenngleich der Luftdruck bereits wieder steigt. Der nasskalte Witterungsabschnitt bringt in der kommenden Woche so gut wie keine freundlichen Abschnitte, so dass leichter Schneefall im Feldbergraum beinahe täglich zu erwarten sein wird. Ein weisses Kleid ist dem höchsten Schwarzwaldberg somit sicher.
QUELLE : Schwarzwaldwetter

Markante Wetterumstellung

Diese Woche erwartet uns eine markante Wetterumstellung, wie eine Vorhersage von „Schwarzwaldwetter“ prognostiziert :

Am DONNERSTAG beginnt das Wetter sich nachhaltig umzustellen. Nachdem es zunächst noch warm und schwül beginnt, ziehen aus der Schweiz und Frankreich schnell gewittrige Starkregenschauer auf und breiten sich auf ganz Baden/Schwarzwald aus. Auch bezüglich dieser Entwicklung stehen Details noch nicht fest.

Fakt ist aber, dass in Richtung Freitag ein Temperatursturz zu erwarten sein wird, der am Freitag im Rheintal in Höchsttemperaturen von nur noch um 17 Grad herum mündet. Dazu beginnt eine Dauerregenlage, die über das ganze Wochenende hindurch anhalten dürfte und uns verbreitet dreistellige Gesamtregenmengen bringen wird – verbunden ist dies dann mit den nachvollziehbaren Gefahren einzelner Überflutungen bis hin zu Erdrutschen.
QUELLE : https://www.facebook.com/Schwarzwaldwetter/posts/1530751076963555