Start der Pollensaison

Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit zweistelligen Temperaturen am Wochenende. Patienten mit Heuschnupfen, die auf Frühblüher besonders empfindlich reagieren, sollten jetzt anfangen, ihre antiallergischen Präparate einzunehmen, rät ein Experte.

Die steigenden Temperaturen am Wochenende und das Aufblühen der Natur werden voraussichtlich Folgen für Allergiker haben. Der verstärkte Pollenflug könnte bei ihnen Schnupfen, Niesen, juckende Augen oder auch Asthma verursachen. «Die Pollenkonzentration der Erle könnte sich verdoppeln. Besonders empfindliche Leute werden das merken», sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). Bereits seit der vergangenen Woche sei die Pollenanzahl der Frühblüher Erle und Hasel gestiegen. Dümmel rät Allergikern, ihre Medikamente am Wochenende griffbereit zu haben. «Wer besonders stark reagiert, sollte sie prophylaktisch jeden Morgen einnehmen», sagte Dümmel.

Die Pollen von Hasel und Erle sind zwischen Dezember und Ende März in der Luft. «Ab Temperaturen von fünf Grad lassen sie sich vereinzelt messen», sagte der Meteorologe. Der Dezember 2018 sei fast pollenfrei gewesen. Seit Mitte Januar gab es demnach nur geringe Belastungen durch Hasel und Erle. Ende März beginnt laut Dümmel der Pollenflug der Birke. Deren Blütezeit ist mit drei bis dreieinhalb Wochen sehr kurz, dafür aber heftig. Dabei werden deutlich mehr Pollen als bei Hasel und Erle auf einmal freigesetzt.

Quelle : https://www.pharmazeutische-zeitung.de

kurzer Jahresrückblick 2018

Hallo zusammen,

Zeit für einen kurzen (!) meteorologischen Jahresrückblick und Vergleich einiger Meßwerte :

Niederschlag : 596,0 ltr. / qm ( niederschlagärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2009 )
Jahrestemperatur : 12,84°C ( wärmstes Jahr seit Bestehen der Wetterstation 2008, Platz 2 : 2014, Platz 3 : 2015 )
Sonnenschein : rund 2.187 Sonnenstunden ( sonnenreichstes Jahr seit Messbeginn 2009, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )
warme Tage >= 20°C : 170, Platz 2 : 2011, Platz 3 : 2009 )
Sommertage >= 25°C : 115, Platz 2 : 2017, Platz 3 : 2016 )
heiße Tage >= 30°C : 45, Platz 2 : 2015, Platz 3 : 2017 )

Endlich Regen!

Meteorologischer Winteranfang am 01.12. – endlich kommt der lang ersehnte Regen!

Eine nun etwas länger anhaltende Westwetterlage lässt wiederholt Tiefs und deren Ausläufer über Deutschland hinwegziehen. Die Folge sind teils schauerartig verstärkte, teils auch länger anhaltende Regenfälle. Betroffen sind vor allem der Süden und Westen des Landes.

Am ersten Adventssonntag dieses Jahr wird es feucht und meist trüb, aber auch recht mild. Zu verdanken haben wir all dies Tief JADWIGA, dass morgen und am Montag langsam von den Britischen Inseln über die Nordsee, Dänemark und die Ostsee bis nach Skandinavien zieht. Dabei frischt der Wind auf, die Wolken sind meist dicht und es regnet teils kräftiger. Am Nachmittag sind im Westen auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Durch die Winde vom Atlantik wird es zudem wieder milder. Am Montag sind 12 bis 14 Grad möglich.

Eine weitere Mischfront erreicht uns im Tagesverlauf und bringt von Westen her neuen Regen. Dabei fallen binnen 24 Stunden im Rheintal 15 bis 25 Liter/qm. In den westlichen Staulagen des Schwarzwalds fallen bis heute Nacht 30 – 40 Liter, punktuell auch mehr. Bis Dienstag morgen bleibt uns die Dauerregenlage erhalten. In der Nacht von Montag auf Dienstag können gebietswiese nochmals 20 – 30 Liter/qm dazukommen.

Die Trockenheit des Jahres 2018 ist damit kein Thema mehr.

Fazit: Der erste Advent kann mit ruhigem Gewissen bei Plätzchen und Lebkuchen drinnen verbracht werden.

Neues Design Wettervorhersage

Das Design und der Aufbau der Wettervorhersage WXSIM wurde komplett durch ein neues Script ersetzt, welches nun auch „responsive“ ist. Die Vorhersage bietet neben einem groben Überblick einen tabellarischen Aufbau sowie ein Meteogramm für die Tages- und komplette Vorhersage .

Was ist überhaupt WXSIM?

WXSIM ( Wetter Simulator ) ist ein leistungsfähiges, wirklich einzigartiges Werkzeug für die Wettervorhersage.  Sein Hauptzweck ist die Bereitstellung genauer, detaillierter Vorhersagen, die auf den spezifischen Standort zugeschnitten sind. Eine Kombination aus importierten Echtzeit- und Modelldaten ( GFS Global Forecast System sowie Werte der lokalen Wetterstation ) und eigenen internen Modellierungsfunktionen werden dafür verwendet.

Weitere Informationen gibt es hier : WXSIM Webseite .

Tief FABIENNE

Das Tief FABIENNE ist mit seiner Kaltfront schon wieder Geschichte. Glücklicherweise wurden wir hier am Standort Kappel-Grafenhausen von Schäden verschont, was der Tatsache geschuldet ist, dass das Tief gestern mit einer rasanten Geschwindigkeit über uns weggezogen ist. In anderen Bundesländern sieht das jedoch leider nicht so harmlos aus.  Mit rund 14 Litern Regen auf den qm hatte sich auch der Niederschlag in Grenzen gehalten.

Hier ein paar Spitzenböen von gestern in km/h ( Messnetz MeteoGroup ) :

141 Feldberg (Gipfel)
122 Endenburg
122 Hohentwiel
119 Belchen
113 Hornisgrinde
104 Görwihl

Die kommenden Tagen werden frühherbstlich schön, die Sonne setzt sich wieder durch. Unwetter sind aktuell keine in Sicht.

VORABINFORMATION Sturm-/Orkanböen

Ein Sturmtief zieht am Sonntag über die mitlleren Landesteile Deutschlands hinweg ostwärts. Dabei kommt es an der Südflanke des Tiefs verbreitet zu schweren Sturmböen (Bft 10, um 95 km/h). Bei Passage der zugehörigen Kaltfront sind auch orkanartige Böen (Bft 11, um 110 km/h) wahrscheinlich. Dies ist ein Hinweis auf erwartete Unwetter. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit. Detaillierte Warninformationen erhalten Sie unter http://www.wettergefahren.de –

Quelle : Deutscher Wetterdienst

Frühherbst klopft an

Nach Wochen und Monaten mit Hitze und Hochsommer klopft am Wochenende der Frühherbst an.

Die ganz große Hitze kommt diese Woche nicht mehr, auch wenn es täglich nochmals 30+ geben wird. Mittwoch wird wohl der heißeste Tag der Woche werden. Danach, zum Samstag wird es kurzfristig kühler und in den Alpen könnte der erste Neuschnee fallen. Möglich, dass wir hier in Kappel-Grafenhausen am Samstag / Sonntag nicht mehr als 20 Grad haben werden.

Mit dieser Abkühlung wird das Niederschlagsdefizit leider nicht ausgeglichen und danach steigen die Temperaturen auch schon wieder an.

Aber : der Hochsommer wird sich langsam aber sicher verabschieden – zumindest für 2018.

Wetterwechsel

+++SW – WOCHENAUSSICHTEN+++

Seit WOCHEN warten wir auf eine Kaltfront, die die verblödete Gammelluft abräumt. Tadaaaaa: Sie KOMMT!

Der Blick auf den aktuellen 16 Tage Trend ( Temperaturen in etwa 1500 Metern Höhe ) lässt ab Wochenmitte eine deutliche Abkühlung erkennen, die mit gehörig viel Radau ( Niederschlag unten im Diagramm ) vonstatten geht.

Bis es aber so weit ist, bleiben der Montag und der Dienstag schwül und gewittrig. Zum Thema Klimawandel muss man hier nichts äußern, denn dies ist eine Wetter- und keine Klimaseite. Fakt ist aber – und so viel sei dann doch gesagt – dass das Szenario, dass eine subtropische Luftmasse über Wochen (!) nicht ausgetauscht wird, genau das ist, was Klimaforscher als eine mögliche Folge des Klimawandels in Mitteleuropa prognostizieren.

Man muss aber statistisch so ehrlich sein und sagen, dass eine Extremwetterlage wie diese ( Hoch Nordeuropa ) auch ohne Klimawandel jederzeit möglich ist. Daher ist eine Analogie von unserem Wetter auf das Klima wissenschaftlich unzulässig.

Bis Wochenmitte bleibt das Wetter in Baden/Schwarzwald anspruchsvoll.

Quelle / Auszug : Schwarzwaldwetter

Mai 2018

Der diesjährige Mai geht wohl in die „Wetter-Historie“ ein :

bezogen auf den Standort Kappel-Grafenhausen liegt die Durchschnittstemperatur bei 17,66°C und damit 3,36°C (!) über dem langjährigen Mittel. 23 warme Tage ( Tmax >= 20,0°C ) und 16 Sommertage ( Tmax >= 25°C ) stehen in der Bilanz. Am 26.05. wurde mit 29,6°C fast ein Sommertag erreicht. Und das, obwohl erst heute am 01.06. meteorologischer bzw. am 21.06. kalendarischer Sommeranfang ist.

Bezogen auf ganz Deutschland war der Mai rekordverdächtig heiß, so warm wie zuletzt fast vor 130 Jahren.

Hier in Kappel-Grafenhausen wurden wir – zum Glück – von heftigen Unwettern verschont, was man von anderen Orten nicht gerade behaupten kann, der Mai hatte sehr viele Gewitter und Wetterkapriolen im Gepäck. Die meiste Regenmenge hatten wir vom 31. Mai auf den 01. Juni einher, auf 24 Stunden summiert : 18,2 Liter pro qm.